== 26=-
Die Schaafheerde in Kreppelhof war von früher»
her ſc<on über den Grad von Mittelfeinheit hinaus, und'
ward von etwa 10= 12 Jahren durch einen Stamm guter Thiere aus Mähriſchen Heerden vermehrt und zum hohen Feinheitsgrade gehoben... Das Rindvieh ward ſchon in den Jahren 1805 und 6 durch Schweißer,- Ty- roler- und Oſtfrieſiſche Bullen und Kühe veredelt, und zeichnete ſich in der ganzen Umgegend durch ſeine Vor- treflichkeit aus. So führte unſer Freund den Beweis,
daß bey Verſtand, gutem Willen und den nöthigen Mit-
teln es möglich ſey eine Landwirthſchaft, die auch noch ſo ſehr herabgeſetzt iſt, ſchnell wieder empor zu bringen.
Folgen Sie mir nun naeM Hartmannsdorf. Wir finden hier an dem Oberamtmann Köhler einen Mann, der ſein Fach mit Liebe und Nachdenken betreibt. Es wird Sie daher, nachdem ich dies von ihm voraus- geſchitt habe, um ſo mehr befremden, wenn ich Ihnen ſein Wirthſchafts« Syſtem anführe. Er bebaut näm- lich ſeine AeFer in fünf Schlägen und beobachtet dabey folgende Fruchtfolge:
I) Hafer, gedüngt, 2) Gerſte, 3) Erbſen, 4) Brache, 5) Roggen, Beym erſten Ueberbli> ſcheint dieſe Fruchtfolge eine Berſpottung aller übrigen Aer- ſyſteme zu ſeyn. I< äußerte meine Verwunderung ge- gen Herrn Köhler darüber, er aber rechtfertigte ſich da- mit, daß der Erfolg gut ſey, und er bey dieſer Frucht- folge ſich beſſer ſtünde, als bey jeder andern, früher vers ſuchten. Nach allen andern Erfahrungen und nach al- len landwirthſchaftlichen Theorien-ſcheint es freilich viel angemeſſener zu ſeyn, daß die dritte Frucht zwiſchen die erſte und zweyte geſchoben würde, wenn ja, wie Herx Köhler meynte, der Hafer, den er im Gebirge für die
|
Hupf wolt habe, 1! dem vert 11) hie fü Zum wig bed die 9 Inbeqyem hyrittn 5 vel Dieſe Dh, dir fm ig nod auen, 4 niht m vf vrt win
bey der iſt dies| früchte zudem f Heil Tud auf ful mer vat) bur, Wviſchen fe fich di "er motgy ÄhtliG H


