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Leopold Friedrich Fredersdorffs ... praktisch-ökonomisch-juristische Anleitung zu Veranschlagung der Domänen- und anderer Landgüter nach allgemein anwendbaren Grundsätzen : nebst einem Anhange von den Erbpachten
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von der vblligen Berichtig. des Pachtveranſchlagungsgeſhäfts- 417

verſprochen und übernommen hat, von mir einen Verſicherungs- Caus tions- und Bürgſchein beyzubringen, ich dieſes Verſprechen und Aus gets bin gelöbniß meines Shemannes gerne und freowillig erfülle und dem zus

folge biemit wohlbedächtlich erkiähre, daß, falls dieſer, mein Chemann,

Wahtep

n : aus dieſer Pacht oder tem mit ihm über erwähntes Amt(Borwerk) N. ij. ab geſchloſſenen Pacht- Contracte, auch wegen der demſelben mit übertra genen Einhebung der Herrſchaftlichen Intraden, reſervirten und ver?! pachteten Gefälle, der von ihm übernommnnen, oder noch zu übers nehmenden und aus dieſem Contracte fließenden Verbindlichfeiten tc, 2. dete über etwas ſchuldig bleiben, nicht erfüllen eder ſeinen gethanen Verſpres fertigung hungen nicht nachkommen würde, ich der Färſtl. Cammer das Bor! ließe ſich zugs- Recht wegen ihrer aus obigen Berbindlichkeiten meines Ehemann! hn einen"nes N. N, an denſelben zu machenden Forderungen und deren Beſrie? | Pacht! digung in Anſehung meines Dotis Illatorum& donation1s propter ntereſſent nuptias(ſämmtlichen Eingebrachten, unter welchem Namen und Titul , Hunte es geſchehen ſeyn mag) zugeſtehen und auf keine Weiſe ſtreitig machen, | ſo hens ſondern geſchehen laſſen will, daß Fürſtl. Cammer ſich aus meines Ehe ; ſo muß mannes Vermögen vorzugsweiſe, vor allen meinen babenden Forde die den rungen, ſie mögen Namen baben, wie ſie wollen, bezahlt machen x Pacht; könne, ſolle und mögez3 überdies verſpreche und verpflichte ich mich her gehö! zu no< mehrerer Verſicherung freywillig, als Selbſtſchuldnerinn und hte das Bürgian, mit meinem ſämmtlichen Vermögen, in Betracht aller vow» Birde, benamten Pacht- Verbindlichkeiten, für meinen Ehemann mit zu ſte: wäre. 8 Hev und zu haften, zu welchem Ende ich den mir bekannten und er! eben die klärten weiblichen Rechten und Rechtswohlthaten, als dem ſogenann; m naß ten Sando Veilejano, nach welchem ſich eine Frauensperſon für

- Ablauf Niemanden gültig verbürgen kann, der Novellae 134 c. 8, und der daraus gezogenen Authenticae ſi qua mulier, nach welcher eine She!

iW frau mit ihrem Ehemanne nicht einmal gemeinſchaftlich eine Schald machen und Mitſchuldnerinn werden kann, indem gedachte Geſeke

dieſes in Betracht der Ehefrau für unkräſtig und nichtig erkennen,

4, win! vielweniger eine Bürgſchaft einer Ehefrau von einiger Gultigkeit ſeyn nachdem könnte, wie auch dem Privilegio dotis& illatorum, vermöze deſſen

((Yet eine Ehefrau in ihres Mannes Gütern das Vorzugsrecht vor allen -| deſſen Gläubigern hat, imzleichen der Exception! ordinis, wernach oin 54 der Hauptſchuldner erſt ausgeklaget werden muß und der Bürge nicht 1.00 eher haftet, bis von erſterem nichts zu erbalten ſtehet, auch der Ex= 1) nn ceptioni diviſionis, nach welcher ein Bürge zur zu ſeinem Theile 0 G3g 2 e

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