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von den Spccial- Anſchlägen der in Pacht zu gebenden Stücke, 39
auf hundert Stück nur vier vierſpännige Fuder, auch noch weniger rechnen, es
„mußraber alsdann die Strohfürterung vermehrt; werden, ſo daßvauf 20 Stück
4.5 bis 6 Bund. täglich geaeben 2 ſonderlich iſt das Erbſenſtroh eine gute Sutterung für das Schaaſvich, HSiezuy:-bekommen ſie noc< Debl:
87.10:
Um nun zu erforſchen, wie viel Vieh jeder Art im Winter ausgefüts fert werden könne, muß das Wieſewachs, was davon an Heu und Grummet eifoſgenr fann/ ingleichen' der Frtterkräuter*Bau"zuförderſt: unterſucht werden. Wo. auch anſehnliche Grasgärten ſind/ müſſen dieſe mit zur Un terſüchung gezogen werden, Den Ertrag der Wieſen kann man wohl am beſten aus den Heu oF Erndte- Regiſtern nach einem ſechs- oder zwölfjährigen Durchſchnitte ausfindig maczen. Denn ob nian gleich die Mäher und an» dece Landleute darüber abhören kann; ſo iſt doch dieſes weniger ſicher, als bey dem' Ackerbaue, deſſen Ertrag regelmäßiger iſt,'- Denn die Verſchiedey» heit des'Wieſengrundes iſt ſehr groß,- und män muß bier an-vielen Orten faſt alles der Natur überlaſſen. Man kann auf 4 Morgen Grummet: oder zweyſchurigen Wieſen ,. den Morgen zu 120[IRutben gerechnet, ein Fuder, aber auch von 3, auch wohl von 2, oder 3 Morgen ein Fuder Heu erndten,
„Fuchen,
“Dahingegen giebt es! auch"Wieſen, auf Venen man auf 5. 6. und mehreren “Morgen nur ein Fuder bekommt, Es iſt hier die Rede von vierſpännigen
Fudern, welche 4 gut. genährte- Pferde ziehen, Grummet hingegen giebt es wohl nur die Hälfteein"drittel, dder ein viertel." Die einſchurigen oder Herbſiwieſen ſind gewöhnlich noch weniger einträglich, und bekommt man von guten Herbſiwieſen wohl nur von 2, oder 3 Morgen ein vierſpänniges Fuder Heu;+ Die Verſchiedenheit: der-Lage, ob ſie hoch und trocken liegen, öder tief und ſumpfig' ſind“ gewäſſert werden können oder nicht, entſcheidet
Hier alles, und“davon und von der Gäte des Bodens hängt auch die-Gute des Heyes ab,-
gs. IT.
Wäiß man nun, wie„viel Heu und. Grummet nach Fuderzabl und Güte.und wie viel Futterkräuter geerndtet werden; ſo muß das für das zur
Wirthſchaft nöthige Zug Vieh erforderliche Heu. zuförderſt.„abgezogen,
und das,„was übrig bleibt. kann auf Rind: und. Schaaf- Vieh. gerechnet werden. Hiernach läßt. ſich nach erforſchter Futterungsweiſe ſodann die Anzahl des von jeder Art zu haltenden Viebes in Hinſicht auf die Wintex:
futterung beſtimmen» 7 6 S+ 12


