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von den Pacht- Anſchlägen überhaupt. 25
debmaaße/ und es muß dabey die Beſchaffenheit der Aecker nach ihren Erds arten, ob ſie nemiich aus Ton, Lehm, Klei, Haſſelerde oder Sand und ſo ferner beſtehen, und die Lage der Wieſen, ob ſie hoch oder tief liegen, trocken oder moraſtig ſind, und gewäſſert werden können, ingleichen ob ſie einſchurig, oder zweyſchurig ſind, angezeigt wirden, Um dieſes gründe lich anzugeben, iſt es gut, dem Feldmeſſer einen ſachkundigen Landwirth zus zugeben, der die Beſchaffenheit eines jeden Ackerſtücks beurtbeilen kann, Nach der Verſchiedenheit der Güte ſind ſodann die Yecker und Wieſen in Claſſen von guten, mittlern und ſchlechten, zu bringen, und die Summe jeder Claſſe iſt anzugeben, Die unbrauchbaren Ländereyen und Wieſen ſammt den darüber gehenden Wegen und den darauf und daneben liegenden Gräben ſind auch zu bemerken, Die Teiche müſſen ſowohl nach ihrem Hanzen Flächen: Inhalte, als nach ihrem jeßigen Spiegel und der Größe des zugelandeten, mit Einſchluß der Teichdämme vermeſſen werden, Eoll» ten auch Wieſen in Land, oder umgekehrt Land in Wieſen, oder Teiche in fand und Wieſen verwandelt ſeyn: ſo müſſen auch dieſe nach ihrem Flächens Inhalte beſonders angegeben werden, Ueberhaupt iſt jedes Stück Land und jede Wieſe nach obgedachtem Verzeichniſſe nach ihrer Größe anzugeben. Auch die Aenger und Gärten ſind zu meſſen, und bey dieſen anzumerken, welches Küchen» und Baumgärten ſind; bey den Aengern aber iſt ihre Beſchaffenheit anzugeben, ob ſie gut bewachſen oder trocken, moraſtig oder tnfruchtbar ſind. Alles iſt ſodann in einen genauen Riß zu bringen, auf dem die Nachweiſung der ſämmtlich vermeſſenen Stücke nach ihrem Flächen Inhalte zu verzeichnen, und dem das Vermeſſungs- Verzeichniß von der Güte und Beſchaffenheit des Landes und der Wieſen nach obbenannten Claſſen beyzufügen iſt, Aus dieſer Anweiſung läßt ſich nun die Inſtruction für den Feldmeſſer und den ihm zuzugebenden Ackerverſtändigen mit Hinzus ſezung deſſen, was örtliche Umſtände etwa noch außer dieſem erfordern könnten, leicht entwerfen,
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Damit man nun auch gewiß gehe, daß die Gränzen der zu vermeſſen den Stücke genau beobachtet werden: ſo iſt es nöthig, dem Feldm:-ſſer jemanden zuzuordnen, der ſowohl die Lage der Stücke ſelbſt, als ihre Gränzen genau kennt. Es iſt.am beſten, hiezu einen Vormäher zu nehs men, dem dieſes gewiß bekannt iſt. Derſelbe muß aber dazu beſonders bes eidigt werden, Daß bey allen dieſen Vorgängen und Beeidigungen, die nach vorgängiger Verwarnung vor dem Meineide geſchehen, oder ordent-
Freder8dorfs Anleitung. D liche


