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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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fie dieſen ſo lo>er, als irgend möglich! Ihre Erndtewä- gen ſind gewdhnlich um ein Viertheil kleiner, als die Hof- wägen, und müſſen es aus der angeführten Urſache auch ſeyn. Man wird ſagen: ein aufmerkſamer Wirth wird und kann allen dieſen Uebeln und Mißbräuchen abhelfen. Es iſt wahr/ er kann einigen wenigen einigermaßen abhelfen, ſie etwas weniger ſchädlich machen; äber ganz äbhelfen kann er ihnen nicht, und wäre er ein Engel, Nur die an? geſtrengteſte Aufmerkſamkeit des Herrn, oder eines recht guten, nicht gewöhnlichen Verwalters, verbunden mit dem ſtrengſien Ernſie, kaun die fehlerhaften Werkzeuge ver? beſſern helfen, der fehlerhaften Beſtellung mit dieſen ſchlechten Werkzeugen, und den mehrentheils ſchlechten Betriebvieh, beſonders aber dem oft ſchlechten Willen der zur Arbeit geſchiten Bauernknechte zuvorkommen. Auf den mehreſten kdnigl, Amts-Vorwerken, auch auf vielen «dlichen Güthern, iſt ſogenanntes Plaan-Schäarwerk ein? gefährt, wobey nämlich jedem zu Hofe dienenden Bauer eine beſtimmte Aerfläche angewieſen iſt, um ſie zu be- ſtellen und zu erndten, Es iſt wahr, die Arbeit geht gee ſchwind dabey von ſtatten:-aber wie elend wird ſie oft ver? richtet! Ich halte dieſe Methode für ſehr verderblih. Der Herr kaun nicht bey allen Arbeitern ſeyn, beſonders der Beamte, der oft mehrere Hünderte von Arbeitern zu über? ſehen hat; er muß ſich auf die Dorf-Schulheißen verlaſs ſen; dieſe mäſſen für ihre Dorfleute haften. Der Verwalter oder: Schreiber: revidirt auch wohl die Arbeit; oft aber-ſind