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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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ſondern blos auf die Menge derſelben ankömmt, z. B. bey) Erudte, bey Dünger» und Baufuhren, wo blos vereinte Kräfte wirken, viele Hände die Arbeit, wie z. B. die Erndte/ beſchleunigen ſollen, da iſt es allerdings ſehr angenehm, wenn der Wirth, in dringenden Augenblicken, Menſchen gleichſam herbeyzaubern kann. Es liegt mir aber jetzt ob, den erſten Saßz zu beweiſen, nämlich daß Hofedienſte beym A&erbau oft mehr ſchaden, als nüßen. Man ſehe nur die AFerwerkzeuge und das Geſpann an, welches die Baus ern mehrentheils zu Felde bringen. Ihre Pflüge und Zo- <Yen ſind mehrentheils ſo ſchlecht an Pflugeiſen und Streich? bretern beſchaffen, daß ſie beynahe gar nicht mehr zur Aro beit taugen; ſelten ſind ſie gut und richtig, am wenigſten aber gleich geſtellt. Gewöhnlich ſtellen die Bauern- Xnechte ſie ſo flach, als möglich, theils um ſich ſelbſt, theils um dem Zugochſeu die Arbeit zu erleichtern, Letztere ſind auch beſonders im Frühjahr, ſo wie die Pferde,'ſo ſchlecht, daß ſie keine anhaltende ſchwere Arbeit aushalten, oder einen tiefgehenden Pflug oder Zoche ſchleppen können« Die Eggen ſind ſo leicht, und die Zinken-- beſonders die eis ſernen-- ſo kurz und ſo ſtumpf, daß auf ſtrengem Boden, nach ſtundenlangem Eggen, beynah gar nicht zu kennen iſt; wo die Egge gegangen ſey. Die Miſtwagen der Bauern ſind gewöhnlich ſo klein, und müſſen es der mehrentheils Fleinen, ſchwachen, höchſtelenden Pferde wegen ſeyn, welche man bey denmehreſten Bauern findet, daß wahrlich nicht über 24, bis 39 Cubik-Fuß Miſt hinauf gehen; und gewöhnlich laden