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Ueber die Wechselwirthschaft und deren Verbindung mit der Stallfütterung des Nutz- und Arbeitsviehes : als Fortsetzung oder Commentar des Karbeschen Werks: über die mögliche und nützliche Einführung der englischen Wechselwirthschaft / von Friedrich, Herzog zu Schleßwig-Holstein-Beck
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iſt dieſes hinreichend, alle ſolche Menſchen mit einem ſehr feſten Bände an das allgemeine Intereſſe des Staates zu feſſeln. Alle dieſe Menſchen würden fleißiger, arbeitſa- mer ſeyn, wenn ſie wüßten, mit Sicherheit und Ueber- zeugung wüßten, daß ſie für ſich und ihre Kinder arbeiteten. Man könnte ſehr wohl der arbeitenden Claſſe Eigenthum verſchaffen, wenn man den Bauern die Erbe auf Erb- pacht überließe; und für die übrigen Leute würde ſich bey- nahe bey jedem Dorfe ungenußtes, dreeſchliegendes Land finden, welches ſie mit Freuden annehmen und bearbeiten würden. Große oder mittelmäßige, adliche oder Cöll» miſche Güther in lauter kleine Beſißzungen zu zerſiüFeln; halte ich gleichwohl nicht für rathſam und zuläſſig. Dem Adel bleibt außer Kriegs- und Civil- Dienſten kein Gez werbe übrig, als die Landwirthſchaft, Nur durch zwed- mäßige, richtige Betreibung der leßteren kann er ſeine Um? ſtände verbeſſern. Es gehört aber viel dazu, ſie wirklich zu verbeſſern, weil die zunehmende Theurung aller Bedürfniſſe, und der immer ſteigende Luxus ſeine jeßigen Ausgaben quſ- ſer Verhältniß ſeiner ehemaligen Ausgaben zur ehemaligen Einnahme ſeßen, und ihm Mühe genug machen, ſich mit einer zahlreichen Familie, ſelbſt bey anſehnlich vermehrter Einnahnte, zu erhalten, Je mehr die adlichen Güther aber getheilt und zerſtü>elt werden, je ſchlimmer iſt es alſo für den Adel 3 und. es wäre zu wünſchen, daß keine zu große Zerſtüelung ſtatt finden dürfte,"Man ſiehet es in vielen Gegenden, wie ſehr der Adel durch Theilung der Güther