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mäßig größeren Hälfte bereichern, daß aber der arbei» tende Theil in Noth und Kummer ſein Leben, gleich einem Laſtthiere, dahin ſchleppen ſoll, Nein! alle ſeine Staats» bürger,«uch die geringſte, mit ſo großem Unrecht von vielen verachtete Claſſe des Bauern, welche doch ſicher ach= tungswerth iſt, auch dieſe ſoll Antheil an der allgemeinen Glückſeligkeit haben. Das ſicherſte Mittel, dieſer Claſſe Wohlhabenheit zu verſchaffen, ſie nach und nach in blü- henden Wohlſtand zu verſetzen, iſt:=- man verſchaffe ihr Eigenthum ,' ſey es noch ſo klein. Eigenthum erxwe&t Luſt zur Arbeit, Kunſtfleiß, mit allen ihn beglü>enden Folgen. Man ſehe das ehemalige Pohlen, wo der Bauer keinen Schatten von Eigenthum hatte; und dann ſehe man Niederſchleſien an, wo der geringſte Tageldhner Eigenthum beſißzt 7 und man wird meinen Saßz bewieſen finden, Dort finden wir großen Reichthum einzelner Beſitzer, ungeheure Landſtriche neben der empdrendſten Armuth; hier finden wir reiche; wohlhabende Guthsbeſitzer, aber auch wohl: habende'Unterthanen, Sollte es nun wohl für einen Staat vortheilhafter ſeyn-- ich ſpreche hier gar nicht vom Kaufmann, vom Künſiler und Handwerker, da dieſe Stände doh nur den bey weitem kleinſten Theil einer Na- tion ausmachen-- ſollte es ihm vortheilhafter ſeyn, die Maſſe eines ſo großen Theils ſeines Vermögens in den Händen weniger Hunderte ſeiner Staats-Bürger, als un- ter Mitlionen vertheilt, jene im größten Ueberfluß, dieſe in der drüFendſten Armuth zu ſehen? Es kann dringende P 2


