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petenz des Staates liegen, Jeder Stand muß demStaate wichtig ſeyn: denn nur alle, vereinigt, können zu Erlangung und Erhaltung ſeines größten Wohlſtandes wirken. Kein Stand darf zum Schaden des andern vorzüglich begünſtigt, keiner zum BVortheile des andern unterdrüFt werden, wenn die ganze Maſchine nicht in Sto>ung gerathen ſoll. Der wichtigſte Stand in jedem Staate, der nicht, wie einſt Hole land oder Venedig, ſeine ganze Exiſtenz durch.den Handel ge- wann und nur durch den Handel erhalten konnte, iſt unſtrei- tig derjenige, welcher durch ſeine Arbeit und. durch ſeinen Fleiß alle übrigen Stände ernähren, welcher dem Staate zugleich Menſchen zu ſeiner Vertheidigung verſchaffen muß, und dieſes iſt der Landmann, welcher durch) Anſtrengung ſeiner phyſiſchen und moraliſchen Kräfte ſo viel Producte zu erzeu- gen bemüht iſt, als er und, alle übrigen Stände gebrau- chen, und als er noch überdem zur Befriedigung answär- riger Bedürfniſſe, bey entſtehender Nachfrage, auftreiben kann.- An Erhaltung dieſes Standes, anſeinem blühend2 ſten Wohlſtande muß jedem gut organiſirten Stagte ge? legen ſeyn; und wie ſehr weiſen Regierungen daran gele gen iſt, ſehen wir in den mehreſten großen und kleinen Ländern und Staaten. Je bevdlkerter/ aber ein Staat ſeyn oder werden ſoll., je mehr iſt ihm daran gelegen, in dieſem Stande allgemeinen'Wohlſiand zu verbreiten, Cs iſt ihm nicht genug," daß einzelne Mitglieder dieſes Stan- des, wie ehedem in Pohlen,: ſich durch die angeſtrengteſie, mühſelgiſie Arbeit der-gänzen übrigen ,. ſo junverhältnißz


