derſeßung in 9 und mehreren Schlägen, wo jeder Bauer, in jedem Schlage, nur Ein StüF YFer bekäme, würde es möglicher machen, jeden, in Anſehung der Güte und Entfernung der Felder, zu befriedigen. Wenn wir nun ein Dorf mit 10 Wirthen annehmen, deren jeder 45 Mora gen A&erland hätte, und theilten es in 9 Schläge; ſo bes käme jeder Schlag 50 Morgen. Nehmen wir davon mit Hn, Karbe zwey zur Weide an, ſo behält das Dorf, wels <hes bey der Dreyfelderwirthſchaft 150 Morgen Brachweis de hatte, noh immer 109 Morgen Klee- und Gras-Weide«, Da die Bauern es natürlich einſehen müſſen, daß dieſe Weide ganz anders iſt, als die auf der Brache war; da dieſe Weide auch bis zur Stoppelweide ungea>ert liegen bleibt, und ſie durch das Bea>ern, der Weide wegen, alſo in keine Verlegenheit kommen würden: ſo würden ſie bald mit dieſer Wirthſchaft, von dieſer Seite, zufrieden ſeyy. Wäre das AFerfeld aber ganz aus einandergeſelzt, ſo daß jeder dieſer 10 Bauern ſeine 45 Morgen in 3 Feldern nußzte, 15 Morgen alſo Brache und Weide wären, und man wollte ſein Feld in 9 Schläge zu 5 Morgen legen, ſo daß er nur 10 Morgen Weide behielte; ſo würde ihm dieſes ſehr ab» ſchreXend ſeyn. JIc< glaube auch, daß bey einer ſolchen Auseinanderſeßung Stallfätterung unumgänglich nothwens? dig wäre, Meines Wiſſens ſind aber königliche Dörfer in Preußen nirgend ſo guSseinandergeſeßet, daß jeder Bau? er ſein Feld ganz für ſich hätte. Dörfer, in denen mehrere Collmiſche Güther liegen, werden ganz auseingüdergeſc 31
20.


