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Mit einem Vermögen alſo von 431 2rl,. kann ein Pachter eine ſolche Wirthſchaff übernehmen und iſt ge- wiß alsdann mit allem verſorgt. Da thm aber das Saamengetraide geliefert/ au ihm bie Erhaltung des Geſindes ſchen mit veranſchlaget wird, er auch nicht ſo viel Kühe gebraucht, ſo kann man ihm-mit Sicherheit nicht- höher das Bedürfniß«anſchlagen, als 2000 rl. Hat nun ein Pachter mehr Vermögen, ſo kann er es leicht zu Verbeſerungen anivenden, anſratt daß der eng? iſche Pachter noch borgen muß/ um ſeine Wirthſchaft anzufangen. Bey uns in Sachſen herrſchet noch die böſe Gewohnheit: vem Pachter das ganze Inventarium gegen eine Taxe zu übergeben. Dieſes iſt in allem Ber tracht ein Zankſtein, und es iſt au nicht möglich, daß bey ſolchen Taxen-nicht ein Theil lädirt werden ſollte. Für Pachter, die weniges Vermögen haben, mag dieſe, Ein- richtung zum erſten Anfange gut ſeyn, weil es ihnen Mittel an die Hand giebt, ihr Vermögen durch Fleiß und Arbeit zu vermehren; für den Verwalter der nur auf ein paar Jahre verpachten will, kann dieſe Einrich- tung auch anpaſſend ſeyn, weil er ſein ganzes Jnven- tarium wieder vorfindet 3; im übrigen aber iſt es für den Verpächter äuſerſt nachtheilig, weil der Pachter ge- gen Ende ſeiner Pachtzeit ihn ſo ſchlecht als möglich mit dem Inventario abfindet, alles, was er nur Schein geben fann, ſeinem Herrn überliefert und das gute wegſchaft, ſo daß ſich der Herr bey genauer Ueberſicht mehrentheils gezwungen fiehet, ein neues Inventarium
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