Druckschrift 
Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
Entstehung
Seite
14
Einzelbild herunterladen

Ceitta

14

ſeiner Ochſen und Schweine ſpricht, Dieſes iſt in Kur»-' vai zen der Begriff, den uns H, T. von der Engliſchen Land- pt wirthſchafts Verfaſſung giebt. vi) Wollen wir nun die Verfaſſi ung der Landwirth- wahr

Schaft Deutſchlands dagegen ſtellen, ſo hat ſie gewiß viel him 3 ntehr Mittel zur Vollkommenheit zu gelangen, als die Gleheun Engliſche. Der größte Theil" der groſen Güte? in de uh Deutſchland wird von ſeinen eigenen Herren" bewirtho Wupgen bf ſchaftet, die theils um Standesmäſſig leben zu können, Jan theils der Mode wegen ſich bemühen/ gute Wirthe zu antreffen ſeyn. Schon in. der Mitte ves vorigen Jahrhunderts Gum warf man den Gutsbeſißecrn vor, daß ſie zu viel wag- anbot ten, um Verſuche zu'machen. Schon vom Anfange wi, des achtzehenden Jahrhunderts fieng die Epoche der| Wey Vervollkommnung der Landwirthſchaft in Deutſchland an| 105 und man fieng allmählig au; die Wünden zu heilen, wels eld er <e der dreiſigjährige Krieg"der Landwirthſchaft geſchla- net ſeins gen hatte. Die Streitſchriften; weiche in Menge civp- Bauer 11 culirten verbreiteten immer wehr Licht, und in der bolfomin Mitte des Jahrhunderts erſchien ſchon. Neichards Gare es einan ten Schaß, als das bisher vollfommenſte Muſter der| Yitſche Landwirthſchaft, gegen welchen die Engliſche Landivieth-| ſt Eten ſchaft noch weit zurücfe bleiben muß. 21| Ein Man mag der Eintheilung in Kopveln ihre Wich-| UNN figfeit immerhin abſprechen, ſo wird jeder Wirth der| boni N den ſucceſſiven Gang zur Vollkommenheit WER| auf Di '% ſchaft bemerket hat; in ihr das einzige Mittel finden, dies| in Oef ſem Gebäude einen ſichern Grund zu: geben, weil aus| Nit ih