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Anwendung der englischen Landwirthschaft auf die deutsche und Vergleichung beider mit einander nach des ... Leib-Arztes Thaers Einleitung in die englische Landwirthschaft / von Lüder Hermann Hans von Engel
Entstehung
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VBoprede,

Schriften alles zuſammen, was. der Nation nüßett kann. Es ſind Lehrſtühle auf den Akademien för die Oekonomie errichtet worden und ſeit fünfzig Jah ven arbeitet alles dahin, die Landwirthſchaft auf die höhe ſte Stuffe der Vollkommendeit zu bringen. Verſus <e werden gemacht, beſtritten, unterſucht und erhalten ſich, wenn ſie gut befunden werden; dagegen fallen ſie, wenn man ſolche nicht gut findet.- Sd hat ſich der deutſche Landwirth auf einem ſichern Gründe gebildet. Die beſten gehen immer langſam und ſehen ſichuimmet nach den verlaſſenen Fußſtapfen, damit ſie ihn im Fal- le der Rücfehr wieder finden könnem Daß Einige zu weit gehen, iſt die Folge ihres Eifers, mit welchem ſie eine gut gezeichnete Bahn verfolgen, ohne von den Um- ſtänden auf ſelbige gut geleitet zu werden« Dieſes iſt das Bild, das man mit Zuverläſſigkeit von dem deutſchen Landwirthe entwerfen kann, und ich geſtehe, vaß ich mir es zur Ehre rechne, mich in der Clat- ſe dieſer Wirthe zu wiſſen, die die Bollkommenheit in der Landwirthſchaft zu erreichen ſuchen. Schmerzhaft muß es alſo einem jeden ſeyn, wenn man glauben ſoll, daß man noch zurücke ſey 5 wenn man überzeuget iſt, daß man mit allen Kräften Andern vorgearbeitet hat. Doch dieſem Schmerz darf der Deutſche nicht nachhän- gelt, wenn män ihn auch verfennet. Es%wird derje» nige, der dies gethan hat, ſein Urtheil leicht zurücke nehmen muſſen, wenn wir ihn eines beſſern überſu9» xen fönnen, Dieſes zu bewirken, dazu ſind dieſe we-

nigen