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Die Wartung, Pflege und Zucht der Schafe, oder vollständiger Unterricht über alles, was auf die Naturgeschichte, Alter, Rassen, Kunstzucht und Benutzung der Schafe, nebst Kenntniß ihrer Wolle, Bezug hat : In zwölf Monatsabschnitten mitgetheilt ; Mit einer Kupfertafel / von Bernhard Petri ...
Entstehung
Seite
276
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Schafzucht. (548)

282g8g ſind die kleinen Fenſter mit einem Schieber von außen, 1Z/ breit und 1 hoch.

Die Mauerdi>e iſt 1',(In kältern Climaten, und beſon- ders, wenn die ganze Länge des Stalles gegen die Nordſeite geſtellt werden muß, iſt es räthlich, die Di>e der Mauer auf 4x wenigſtens gegen die Nordſeite anzutragen.)

Alle Klafter weit iſt ein 13 dier Mauerpfeiler, zur beſſern Befeſtigung des Gebäudes und Haltung des Dachſtuhles,

Das Dach iſt ohne Bundtrem, und der Stall iſt bis zum Firſt offen, ohne Bodeneinlage, gleich einer Schupfe,

Das Dad ſelbſt hat oben einen Firſt 1. durch die ganze Länge, welche durch acht hölzerne, nur wenig überhatte, ſtehende, und mit dem Firſt verbundene Säulen 1 getragen wird, und auf welchen der ſehr geringe und leichte Dachſtuhl ruht,

Die Mauerbönke ſind von unausgehacktem Holze, die Rafen von weichem Aubolz, übrigens das ganze Dach mit Rohr oder Stroh feſt und gut gedeckt. Durch die ganze Länge des Stalles iſt auf jeder Seite der Mauer fortlaufend ein Schafbahren k, 4 oberer Breite, angebracht. WL.

In der Mitte des Stalles, ſind ebenfälls ſol<me Bahren, 13/ obere Breite, für zwey Reihen Schafe zu freſſen angebracht. Es iſt alſo der Stall fär vier Neihen Schafe zum Stehen und zum Lagern eingerichtet.;

Bey. der Ablämmerung werden die ſogenannten Kauthürteln an einer E>e des Stalles, wie Fig. 3, zeigt, aufgeſtellt,

DI der Gang und Plaz für das-Bett und Geräthe des

"Knechtes.

-" 2. Jſt ein Gang, an welchen ſich rec<hts uud links 6 Kauen anſchließen z nun folgen zwey Quergänge.-

- 3, Dann folgen wieder 6 Kauen rechts und links anſchlie« ßend; ſomit entſtehen 24 Kauenworin ebenſoviel Schafe mit ihren Lämmern, nach der Geburt, eingelagert werden können,

Der Stall verliert dadurch zwar zeitweilig, während der Lämmerung, an Platz, nämlich an der berechneten Länge 3*z allein aus dem Grunde hat yian dem Stall ſtatt 222--24* Länge gegeben, und wenn 24 Schafe in den Kauen ſtehen, ſo machen Dieſe auch außer den Kauen: mehr Plaß und in dem Verhältnis, als die Schafe abgelämmyert haben, brauchen ſie auch, als nicht mehr trächtig, weniger Paß zum Stand bey den Bahren, und es können auch 4-- 5 Stüs auf 1* Länge freſſen, ſo daß ims mer für die zugewachſenen Lämmer der erforderliche Plaß bleibt, wie es hierbey die Erfahrung hinlänglich beweiſt,

'Bey der Belegung der Schafe muß allerdings auch Rücſicht auf das Stallgebäude und die Zahl der Knechte, die man bey den Schafen hält.' genommen werden. Würde man auf einmal zu viele Widder für eine Abtheilung Schafe unterlaſſen, und z, B. unter einex Heerde von 250 Müttern, in einem Tage 50 Widder belegen laſſen, ſo würde mati auch an einem Tage 50 Lämmer erwarten können, in drey Tagen 150; es müßten ſonach auch, da ein Schaf gewöhnlich zwey bis drey Tage in der Kaue bleibt, meiſtens 150 Kauhürteln zugleich aufgeſtellt werden, wenn man

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