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274 Schafzucht.
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"denn nicht die kalte Temperatur eines Stalles iſt es= wenn
ſie au ziemlich ſtark wäre-- welche den Schafen leicht ſchäd- lich werden könnte, ſondern der Uebergang und jähe Wechſel von
„„Hib2 auf Kälte, welcher ſo viele Thiere tödtet.
- Man rechnet pro basi für"4 Stück Mutterſchafe und ihre
"Lämmer einen Stallroum von 1 Quadxraitklaiter; indem ein Mut-
terichaf, im. ausgewachſenen Zuſiande, im Durchſchnitt 3/3“ und ein Kapp vder Widder 4: lang iſt.. < Wo 6'Siü>k Mutte:ſchafe mit ihren Lämmern zum Futter- bahren geſtellt werden können, haben auch 8 Stück Kappen oder 12 Stü> Jüngvieh Naum. In einem Stalle, wo 500- Stü> Mutterſchafe untergebracht werden, können 666 Kappen oder Wid- “der„ oder 1000 Stück Jungvieh Unterfunft finden,*; Man bat in neuern Zeiten den Schafitallungen alle mög- liche: Formen gegeben, ja ſol<e häutig auf das luxurivöſeſte ber- ſtellen- laſſen, was ſich aber mit keiner wahren Oekonomie ver= trägt. Doch ſcheint ſich die oblonge Figur imtner aäm zweckmäs ßigſten zu bewähren; theils wegen ihrer einfachen Bauart, theils wegen der bequemern innern Einrichtung derielben.“ Zu breite Stallungen ſind koſtſpielig und, wegen der innern Manipulation mit den Schafen, unbequem. Eine Breite von 43 bis höchſtens 6 Klaftern, ſcheint in jeder Hinſicht am entſprechendſten zu ſeyn. Es iſt ſehr weſentlich, daß die Stallungen eine verhältniß- mäßige Hohe haben, indem darin die Luft, weÖn ſolche zu nie- drig ſind, durch die ſtark dünſtenden Schafe ſchnell verdorben und ihre Geſundheit dadurch gefährdet wird. Man nimmt als Grundſatz an, daß ihre innere Höhe mindeſtens 9 Schuh im Durchſchnitt betragen. und ſolche mit einer hinlänglichen Anzabl Fenſier verſehen werden ſoll, Die Fenſter haben nicht allein den Zwe>, die Erneuerung der friſchen Luft in den Stallungen zu befördern; ſondern auth einen verhältnißmäßig hinreichenden Einfall des Lichtes in ſolche zu verſchaffen. Reine geſunde Luft und Licht iſt halbes Leben, holbe Nahrung und haibe Arzeney
'„für die Schafe. Mangel an Licht und reiner Luft verhindert
nicht allein die Entwickelung der Lämmer, ſondern macht ſelbſt die Schafe und ihre Wolle kümmerlich und ſchwächlich. Die nächſte Folge dieſer Mängel iſt die Bleichſucht, welche von der Einathmung dieſer verdorbenen Luft gewöhnlich herrührt, indem der Sauerſtoff ſich in zu großer Menge in ihnen anhäuft, und durch den Mangel an Lit, dieſem großen Neizmittel der Na- tur= die Ausſcheidung deſſelben nicht gehörig ſtatt haben kann. Ein Stall, der vorzüglich au der Morgen: und Abendſeite mit vielen Fenſtern verſehen iſt, kann jederzeit von. übeln Dünſten gereiniget werden. Auf der Nordſeite pflegt man gewöhnlich nur kleine Fenſted. anzulegen, um im Sommer der Luft einen Durchzug zu verſtatten.:|
-“ Auf den Gütern Sr. Kaiſ, Hoheit, des Erzherzogs Karl, ſind Stallungen von neuer Art, durch Hu. Edeln y. Wittmann und Donglacz, Obertegenten ſämmtlicher Güter S. K. H. erxrich- tet und eingeführt worden, die ſich durch vorzügliche Zwe&mä- figkeit auszeichnen, und von dem Verfaſſer, wegen ihrer Wohl: feilheit und Solidität, für ſehr empfehlend gefunden worden
ſind.;;
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