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Schafzucht, (5492);
ley Stammthiere zu verſchaffen, ſo würden nicht allein für dieſe
IE Fälle, ſondern auch für das allgemeine Wohl der taaten;
Muſter- Staats-Stammſchäfereyen« 6. 343. die beſten Wege darbieten können, nicht allein hierin
Abhülfe' zu leiſten, ſondern auch den Landwirthen und Schaf--
IE gleichſam als Muſterſchule ein lehrreiches Borbild eben.:
Derley Muſter- Staats- Stammſchäfereyen müßten wohl das hochſte Vertrauen genießen, indem ſchon ihr Daſeyn den Zweck bezeichnet, dem Vülgemeinen nüblich zu ſeyn und daher jede Täuſchung zu vermeiden, Derley Stgatsanſtalten ſollten fich jedoch nicht darauf beſchränken, eine vorzügliche Stamm heerde anzukaufen und ſolche zu vermehren, um zulctht die über- zähligen Thiere verkaufen zu können z ſondern es ſoilte zugleich ein Hauvptzwe> derſeiben ſeyn, durch öffentliches Verfahren, ein Vorbild, ja eine Muſterſchule für die Staatsbürger= nicht allein bey dem Veredlungsverfahren, ſondern auch bey der War- tung und Pflege der“Schafe, im Sommer und Winter, im ge- ſunden und Krankheitszuſtande, dann bey den Woll-, Schur- und Waſchgeſchäften zu werden; wo der Wißvegierige alles ohne Rückhalt ſehen-und beobachten ,' ſich unterrichien und bey Zwei-
- fel Raths erholen dürfte.]
Veberhaupt muß eine Muſter: Staats: Stammſchäferey, in allen ihren einzelnen Theilen, als wahres Muſter dienen kön- nenz jeder Landwirth muß darin alles: finden, was er mit Vortheil auch auf ſeinen Localitäten anwenden und nachmachen kann, und man muß in derſelben auch alles das wirtlich treiben und leiſten, wovon män wünſcht, daß es in den“ meiſten Pro- vinzen eines Landes ausgeübt werden möge.» Daraus folgt, daß eine Muſter- Staats- Stammſchäferey in einer ſoichen Loca- lität angelegt werden ſollte, weiche den Localitäten des größten Theiles der Ackerbau treibenden Bewohner entſpricht und ähn=- lich iſt, wo möglich in einer Gegend, welche haufig von Land-= wirthen und Güterbeſibern be ut wird, damit die Verfah: a eie derſelben Nachahmer finden und ſich leichter ver-
reiten.
Die Luft muß daſelbſt geſund, der Umfang der Ländereyen nicht zu klein, der Boden theils fruchtbar, theils mitielmäßig, iheils ſchlecht ſeyn 3 man muß daſelbſt augenſcheinlich die Wir- kung der Kunſt vemerken; denn eine Anſtalt, wo die Natur alles thut, kann nuar wenig Belehrung gewähren. Ueverdieß muß die Lage verſelben theils Ebene, theils hohe Gebirge darbieten z au< müſſen daſelbt Naturereigniſſe und Wirkungen des Zufalls vorkommen, um die Landwirtibe zu belehren, wie man Boriheil daraus zu ziehen ſuchen müſſe, ohne deßha'b die Cultur der Schafe, auf welche ſie Ich ereignen, aufzugeben. Keine Vorliebe muß bey Errichtung einer ſolchen Muſter» Staats- Stammſchä- ferey, für dieſe oder jene Schafräſſe zum Grunde liezen, ſon- dern man muß dabey die Localität zur Richtſchnur nehmenz die Veredlungstheorien müſſen hier factiſch an das Licht treten. Die Regierung muß bey Gründung einer ſolchen Muſter- Staats3 Stammſchäferey grade ſo verfahren, wie ein reicher und ein-
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