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Die Wartung, Pflege und Zucht der Schafe, oder vollständiger Unterricht über alles, was auf die Naturgeschichte, Alter, Rassen, Kunstzucht und Benutzung der Schafe, nebst Kenntniß ihrer Wolle, Bezug hat : In zwölf Monatsabschnitten mitgetheilt ; Mit einer Kupfertafel / von Bernhard Petri ...
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268
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638 Schafzucht.

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ſo oft ſolcher, durch den Verkauf gemäſteter Thiere, einen Ab- gang erlitten hat.

Unter Stammſchäfereyen

6. 342, werden nur ſolche verſtanden, wo eine oder meh- rere nübliche Schafraſſen von ausgezeichneten<arafteriſtiſchen Eigenſchaften, in reinſter Abſtammung durch Inzucht, fortge- pflanzt und vermehrt werden. Daß nur durch reine Inzucht derley Stammſchäfereyen in ihrer hohen Bollkommenheit und Reinheit des Blutes erhalten werden können, und daß daher jede Einmengung eines Fremden-- ſelbſt wenn es von Origis nalihicren, jedoch von anderer Raſſe berrühren ſollte, vermieden werdeir muß, verſteht ſich wohl von ſelbſt, indem hierdurch die Reinheit der Raſſe erlöſchen und ſolche ihre Eigenſchaft des NReinbutes dadurch verlieren würde.

Bey großen Heerden,-deren Veredlung auf dem ſchnellſten und zwe&kmäßigſten Wege beabſichtigt wird, iſt man heutiges Tages Über den Grundſatz allgemein einverſtanden, daß die Bil- dung einer Stammſchäferey eine beynahe unerläßliche Nothwen- digkeit iſt, indem man nur dürch den Ankauf einer, mit dem jährlichen Bedarf der Springwidder im Verhältniß ſtehenden Anzahl von Stammſchafen in die Lage kommt, ſich nicht allein dadurch den unmittelbaren Bedarf von Springwiddern zur Ver» edlung der übrigen Heerden ſelbſt zu erzeugen, ſondern man be» kommt auch hierdurd) einen alljährlich immer anſehnlicher wer- denden Zuwachs an Stammmutt:2rvieh, welches nach und nach das unedlere unnöthig macht; zugleich bietet ſich aber auh ſchon nach mehrern Jahren die Ausſicht var, durc). den Verkauf dex Überzähligen Widder aus dieſex Stammheerde-, ſich eine anſehn»

liche Revenüe zu verſchaffen und das Anlagcapital dadurch bald'

wieder hereinzubringen. Dieſe Vortheile ſind eben ſo einleuch« tend als wichtig, und kein Beſiter einer großen Schafheerde, dem ihre Veredlung am Herzen liegt, ſolite anſtehen, ſich derley Stammthiere aus reinen Stammſchäfereyen, zur Bildung einer eigenen Stammheerde zu verſchaffen, wobey man jedoch jederzeit die Ueberzeugung haben muß, daß die anzukaufende Thiere auch das wirklich ſind, was man ſich von ihnen verſpricht, Durch den hierdurc<; ganz entbehrlich werdenden fernern Ankauf von Zuchtwiddern zur Veredlung der Heerden, wird nicht allein ein beträchtliches Capital alljährlich erſpart=- was die Intereſſen des Ankaufcapitals ungemein reichlich de>t,=- ſondern man wird dadurch zugleich=- was ebenfalls eine Sache von hoher Wichtigkeit iſt-- in die beruhigte Lage verſetzt, kein Blut aus dunkler und zweifelhafter Abkunft, durch derley immer fort dauernde koſtſpielige, einſeitige, vfters ſehr gewagte Ankäufe von männlichen Individuen, in ſeine Heerden miſchen zu müſe«

ſen, und dadurch die Traber- und andere erbliche Krankheiten,-

pft um theure Preiſe, einzuführen.

Das überwiegende Forterbungsvermögen iſt es alſo, was derley Stammheerden<arakieriſiren muß, Aber dieſe Erzeu- gungskraft der Geſtalt und Eigenſchaften der Zuchtthiere liegt nicht im Adel, nicht in der Güte- nicht in. der Schönheit, und alſo nicht in der Geſtalt und Bildung der. äußern ſichtlichen Theile, und nicht in der Vorzüglichkeit der innern nicht ſichtli-

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