18 Sdhafzucht,
(536)| Eis Stalles abhängt. Der beſte Wärmegrad iſt 10= 129 Requmnür. va A Es werden daher zur Abhaltung der Kälte und Vermeidung ſorgt mid) alles Zuges der kalten Winde(welche insbeſondere den in glei: WW, umd <er Temperatur aufgezogenen jungen Thieren ſehr ſchädlich find, ft jed und nur zu oft die Veranlaſſung vom Abweichen und rheumati- niht die ſcher Steifheit der Lämmer giebt) alle Zuglöcher ſorgfältig ver- er Nie ſtopft, hingegen bey gelinder Witterung oder ſich häufenden' um dem Stalldünſten die Fenſter zur Lüftung und Erhaltung der gleich- 3 ſahe zu 9e' mäßigen Temperatur geöffnet. Wäre der Stall gar zu warm, ſo Jah! würden beſonders die zu ſtark aufſteigenden Stalldünſte ſchwä-| Abloden bO c<end auf die zarten Lämmer wirken, und den Keim zu Kranf-| nöthigen I heiten legen. JInsbeſondere dient reichliche Streu, die aus dem| Geburt ums Miſte aufſteigenden Dünſte aufzufangen und zur Reinhaltung| bewert hab der Luft und der Schafe ſelbſt beyzutragen. Dieſelbe iſt deſto| Jnlage zu 1: reichlicher zu geben, wenn Erdäpfel gefüttert werden; denn bey| cer Beſtät)) vieſem Futter miſten die Schafe nicht allein weicher, ſondern die| ze Lebensluft wird auc<h durch den auflösiichen Miſtgeruch der Exd- Oel äpfel zugleich ſehr verunreinigt.
verſelben 12 Nöthige Vorſicht bey der Ablämmerung. gewachſen 9. 29. Nachdem die im Monat December beſchriebenen mit demſet Vortehrungen zur Lammzeit, das Aufſchlagen der Kauen(klei- lange al nen Nothſtälle) u. ſ. w. getroffen worden ſind, ſo iſt nun ein find, das 3 Hauptaugenmerk auf die trächtigen und lammenden Mutterſchafe umd ſolchen zu haben. Es muß jederzeit ein ſehr verläßlicher Knecht oder der||Bwed, die E Schafmeiſter im Stalle zugegen ſeyn, um auf die der Ablämmez-| 130 ſepariceng rung ſich nähernden Mutterſchafe Acht zu haben. In der-Nacht|: Giſt haben die Schafleute yon Stunde zu Stunde nachzuſehen, um[ingen uad T nöthigenfails bey ablammenden Schafen Hülfe zu leiſten und die alle Dre H ſchwächlichen oder verſeßten Lämmer anzuſäugen.| nigen af | mmi Zeichen der Geburt. en 6. 30. Die herannahende Geburt wird dadurch erkannt: das und ſich c3 Euter läuft an und füllt ſich nach und nach mit Mild); die Ge- We Mutter burtstheile ſchwellen an und erweitern ſich;. der Bauch des Mut-(Iw ſv(any kerſchafes ſenit ſich ſichtbar und fällt ſtark ein; die Hungergrube Auch ſogar vergrößert fich, das Schaf wird unruhig, legt ſich abwechſelnd Sunghaufeny nieder, ſteht wieder auf und ſucht ſich) endlich an einem entle-| dieſelben We genen Orte ein ruhiges Lager. Die Wehen und der Ausfluß|doß ſolche 15 einer ſchleimigten Feuchtigkeit aus den Geburtölefzen ſtellen ſich Jimwern,
ein und die Geburt des Lammes erfolgt.| Bepm 4 ; AE)
| Geburt, ſiem hin
6. 31. Iſt die Lage des, Lammes natürlich, ſo erfolgt die hd iſt" Geburt(wenn die Mutter keinen oraaniſchen Fehler hat) bald Ni man dis darauf; und es iſt höchſt nachtheilig, wie es leider nur zu oft Zu Niwfig| der Fall iſt, den gebärenden Schafen uUnzeitige Hülfe zu leiſten, Theil des" wenn die Natur denſelben hierzu hinreichende Kräfte verliehen hat. dem Ggf Nur zu häufig ſind die ſchädlichen Folgen, ſowohl für das Lamm, ie iW| als für die Mutter ſelbſt, welche durch dieſe unzeitige Voreilig-„Magen ux“ keit herbeygeführt werden. Auch ſoll die vortretende Waſſerblat- Konium) W ter nie ohne Noth geſprengt werden, indem dieß die Natur ge- Kamm die,
votzen.
wöhnlich zur rechten Zeit ſelbſt bewirkt. Die in der Waſſerblätter Ohne. enthaltene Feuchtigkeit erleichtert ſehr die Geburt. Iſt der Kopf| Ae amm;


