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Einleitung, Allgemeine Ueberſicht.
nothwendig hiervon erfolgenden. Herabſinken der Wotllpreiſe England erzeugt von mehr als 40 Millionen Schafen jährlich über anderthalb Millionen Gentner Wolle, und iſt nebſtdem noch genöthigt, Über 150,000 Centner jährlich einzuführen, Eine auf- fallende Thatſache, welche Deutſchlands Lanvwirthe und Fabri- kanten eher zur Nachahmung anreizen, als bey Erſtern Furcht vor zu vieler Production des rohen Materials erwecken ſolite.- Die Furcht vor der Vermehrung der feinen Wolle muß ins beſondere in dem Verhältniß verſchwinden, als man dieſen Ge genſiand einer genauern Prüfung unterwirft; denn mit der Nüß y
LEWLNFLE
lichfeit der Wolle kann man weder Seide) Baumwolle, Hanf, noch) Flachs vergleichen, indem Feines dieſer Producte die Wolite nur entfernt erſezen kann. Die Wolle dient als das beſte Schuß- mittel für den menſchlichen Körper, gegen die Einflüſſe der Wit- terung und der Japxr8zeiten, in unſerm ſowohl, als auch wär-
erläßlichen Bedürfnis deworden.
Die ſich immermehr vermebrende Vopulation auf dem gan- zen Erdballe, das ſich immermehr vermehrende Bedüriniß wil- der, biSher nat gegangener Völker, der immermehr Feigende
Luxus der civiliſixten Nationen, die Vermehrung der Fabriken,
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als eine Folge, und hauptſächlich eine wohlthätige Beförderung des Handels, welcher den Urproducenten in indirecte BVerhält- niſſe auch mit den entfernteſten Nationen ſetzt, werden nie den wohlthätigen Einfluß verfehlen, den derſelbe auf die in gleichem Verhältniß ſich vermehrende Schafzucht und Wollenyroduction nehmen muß. Beſonders dürften Deutſchlands Schafzüchter aber am wenigſten dießfalls zu befürchten baben, indem weit entfernt, nach Verhältniß der Quantität des Bodens eine zu große Anzahl Schafe zu beſitzen, die Lage und Verhältniſſe un- ſers Vaterlandes, nebit Clima, ſich vorzugsweiſe zur Schafzucht eignen.!
Frankreich iſt nicht allein in Hinſicht der Erzeugung ſei- ner Wolle weit hinter Deutſchland zurück, ſondern"es ſieht auch daſelbſt'die ſtarke Beyölkerung, die durch die Revolution Herbeygeführte Zerſtüc&elung des Cigenthums, und ſelbſt die Geſeße, welche das Privateigenthum ſchüßen, einer ſehr aroßen Augdehnung der Schafzucht entgegen. England, Holland, die Niederlande und Dänemark ſind wegen der Lage dieſer Län- der, und ihres feuchten Climas halber, zur Zucht der feinwol- ligen Schafe aber nicht ſehr geeignet, wie dies ſchon die Erfah- rung beſtätiget har; weßhalb man in dieſen Ländern die zum Fettwerden mehr geeigneten großen Schafe, deren Hauptzweck Fleiſch und lange Kämmwolle iſt, vorzugsweiſe cultivirt.
- Obwohl Schweden auf dem Continent den Anfang machte, die Merinos aus Spanien einzuführen, und ſich auch hiedurch ſchon eine ziemliche Unabhängigkeit, hinſichtlich des Bedarfs feiner Wolle für ſeine Fabriken, verſchafft hat, ſo iſt doch dort einer ausgedehnten Schafzucht das rauhe Elima, und die da- durch veranlaßte koſiſpielige Verpflegung der Schafe im Winter, ſehr entgegen. Die feinwollige Schafzucht allda betreiben bloß die größern Güterbeſizer, und man hegt im Allgemeinen, ins- beſondere aber bey den kleinern Güterbeſibern und. Landleuten, große Vorurtheile gegen die hochedle Schafzucht»"


