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Ueber die Verwaltung des Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg : Fortsetzung der Schrift: Ein Punkt auf's I / von E. von Bülow auf Cummerow
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nairen, Wellen, die uns. dex Weſten zuſendet, bres <hen. müßten.

So ausgemacht es iſt, daß durch dieſe Mittel, aber auch nur durch ſie,"Preußen gerettet und glüd- lich werden Fann, ſo klax gehet aus allem herz vor, daß der Staatskanzler immer den Plan gehabt hat, eben auf dieſe Weiſe das große Gebäude zu vollenden, zu welchem ſein König ihn-als Baumei- ſter ernannt hat.

Das Werk des Herrn Benzenberg werde-dem Kanz- ler eine Aufforderung, die inneren Angelegenheiten, welche in dieſem Augenblicke weit wichtiger, als die äußeren ſind, ſchnell ins Auge zu faſſen, und mit der ganzen Stärke ſeines großen Genies ſie zu ergreifen.

Große Denkmäler hat ſich. der Kanzler geſtiftet, er hat in ſeiner Stellung als Miniſter der auswärtigen Verhältniſſe ein Talent. und eine Characterſtärke ent2 wielt, die zu den ſeltenen Beiſpielen in der Geſchichte gehören. Er hat in den innern Verhältniſſen durch Erſchaffung. eines neuen freien Eigenthümer.- Standes, durch Befreiung.des AFerbaues von den Feſſeln, die ahn drüten, und durch die Kraft'- Entwi>elungen im Jahre 1813 die Bewunderung der Welt verdient.

Aber ſo groß. dieſe Dinge einzeln ſind und erſchei- nen, ſo hat ein unerforſchliches. Schi>ſal die Anforde- rung. an ihn noch höher geſtellt. und. in einer gußeror- dentlichen Verkettung der Dinge liegt es, daß alles Große, was bisher unter ſeiner Mitwirkung geſchehen iſt, nur Fragmente bleiben, bis der Schlußſtein da iſtz