Teil eines Werkes 
1 (1831)
Entstehung
Seite
338
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Oekonomie.- 2. Abſchn.

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4) Da"das ſogenannte Wörthenland in nichts weiter beſteht, als in nahe beym Hofe belegenem, von der Gemeinhut. verz ſchoat werdenden, zuweilen auch eingefriedigten und im 8jährigen Dung gebaltenen Lande, ſo unterſcheidet ſich ſol: <hes jeßt, nach ausgehbobener Gemeinhut, nicht mehr vom Übrigen Felde, und iſt ſeiner Qualität nach in die 111. Acker- claſſe zu ſehen, und in die, Felder mit einzutheilen.

5) Obgleich eine Feldeintheilung in mehr als 3 Felder dem Gute vortheilhaäfter ſeyn würde, indem alsdann, mit Beſei- tigung aller hier nicht durchaus nöthigen Braache, wo nicht mehr Früchte, doch theilweiſe Futter oder Weide. erbaut wer- den könnte, ſo bleibt doch die Dreyfeldereintheilung aus mercantiliſchen Gründen-und der Ortslage des Guts vom Beſitzer beybehalten,(vergl. den 4ten Band d. W. über Wirthſchaftsſyſteme). Yuch kann bey dieſer rechnungsmäßi- gen Darſtellung eines gegebenen Falles keine Rückſicht auf das Beſſere genommen, ſondern nur der gegenwärtige Zuſtand in Betracht gezogen werden.

6) Der zufolge Aſſecuranztaxe feſtſtehende Gebäudewerth von 24200 Thlr. würde enorm ſeyn für die Größe des Guts; es iſt aber zu erinnern, daß darunter die Gebäude von 6 Bauex- höfen mit berechnet ſind, für welche früher der Gutsherr die Verſicherung ſelbſt machte;-da dieſes jeht wegfällt, ſo iſt der Gebäudewerth nur 10000, Thlr,|

7). Die gedüngten Braachfrüchte betragen nach nachſtehendem Anſchlage: 1. in 93 Morg. 11 OQ.R, Erbſen 95-ÄA4 120%: 2. m 0020 EMW ORDEN TENN 3,in 351=='= reiner Bräache

270 Morg. 71 Q.R.