Ackerländereyen.
) Mog0en- 4 10: Schff
2) Noggen 3<fl.!:
3 MWE 8.4' 13 Scheffel 3 24. 6". 432, 3) Gerſte a 10 Schfl.? 15 Scheffel 3 16.++ 288.
6); Werſten NS 87.254. 4) Erbſen" 6 Scheffel a 25.. 3. 555450:
870. Naturalabzüge: Einſaat 21 Schfl. Roggen: 5 4:4-+ 6: 27060 2- Gerſte».! 40. 1x=“ Erbſen 3 a| 28,3. Dreſcherlohn 3x.»- DELE BE 102:4
Es Dleiben 47 4. 679,6. BeaFerungs- und Erndtekoſten:
SI FUND: MNENUFZUHHiNgen a 4, 1-4, TU 022% FUnfinal zu Roggen zu pflügen 3-76. 8...+ 3% Sechsmal zu Gerſte a 7. 6 066 GEE 4 20 Zweymal zu Erbſen 3 7. EO 23.08. Es, Dieſe Pflugfurchen zu eggen 3 3. SELE ZI ETENE Zweymal mit Winterfrucht zu beſäen, Waſſerfurchen
zu ziehen und Gräben aufzunehmen a 3. 6. Dreymal mit Sommerfrucht a 1x. ö: S 4,9.
Zwey Winterungserndten abzubringen 3 8..- 16.
Drey Sommerungserndten: 3 7%,. EIT
12x Scho von allen 5 Erndten einzufahren und wegzubanſen 3 4;+ Ä“. 27 1007
Verfahren 10 Procent.:...€ 67,9.
Insgemein 10 Procent.€-. 8 7 67,9.
Dieſe Koſten abgezogen von obigem Brutto- Ertrage, bleibt Neinertrag in 6 Jahren ,. 3 H x|« 2843.
SAD MER a0T„für: 1 Jahr 6 367 16008) 108 47„3» Hierzu der Weidewerth auff der Stoppel und Brache auf 1 Jahr.€ 6 4 8.
Jährlicher Ertragswerth für 1 Morgen A uftaha 53,
Der Boden. dieſer Claſſe kommt bey Anwendung dieſer Fox- meln unter ſeinen wahren Werth zu ſtehen, vorzüglich deßhalb, weil die auf ihm erbaueten Früchte, Roggen und kleine Gerſte, gegen Weizen und zweyzeilige Gerſte, einen weit geringern Werth haben. Gewöhnlich wird aber auf dieſem Boden nach der reinen gedüngten Brache Weizen gebaut. Wäre dieſe Frucht ſtatt des NRoggens unter 2 angenommen worden: ſo würde ſelbſt bey 8 Scheffeln Ertrag derſelbe Werth der Erndte herauskommen.
In dieſe Claſſe. iſt dem Werthe nad) diejenige Bodenart zu ſeen, welche ſich in Niederungen, 3. B, im Oderbruche findet, und wo in der Ackerkrume ein ſo faſeriger Humus den Haupt:- beſtandtheil ausmacht, daß durch ſeinen Ueberfluß diejenigen Pflanzen, die einen feſten Standort lieben, als Weizen und Naps, hier. nicht mehr ſicher gedeihen. Eine Fruchtfolge, als die angegebene, kann auch auf ſolchem Boden nicht Statt fin- den, ſondern es wird hier Hafer im überwiegenden Verhältniſſe, zuweilen 2 Jahr hintereinander, gebaut, der in der Regel bey


