Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
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b. Karpfen-ohne Bartfäöſern, mit ländlichem Körper und getheilter Schwanzfloſſe. Hieher gehören vorzüglich der':Naſenfiſch

(C. Nasus), die Zärthe(C. Vimbra), der Alant

oder Göſe(C. Jeses); der Döbel(C. Döbula)

205 welche hier und dort in den Flüſſen und Seen

Deutſchlands nicht ſelten vorkommen 3 ich beſchreibe

ſie aber nicht genauer, weil ſie nicht zu den allge-

mein bekannten und benußten Fiſchen gehören.

0. Karpfen ohne Bartfaſern, mit breitem Körper.'

4. C. Erythrophthalmus. Die P löße.

Sie unterſcheidet ſich durch ihre ſafranfarbigen Augenringe und die zinnoberrothen Bauch- After- und Schwanzfloſſen. Ihr Kopf iſt klein und vorn ſtumpf 3 der Rücken iſt olivenbraunz' die Seiten ſind oben grünlich und unten gelblich 3 der Bauch iſt ſilberweiß.

Sie iſt gewöhnlich 10 bis 12 Zoll 447 3% Zoll breit und 1: Pfund-ſchwer,

In den Seen und Teichen: beſonders des. nörd- lichen Deutſchlands iſt die Plöße einer.der gemein? ſten Fiſche. Sie nährt ſich von Gewürmen, Jnſecten und Waſſergewächſen. Ihre Laichzeit fällt im April, und ſie ſeßt dannihre Eyer an.die Waſſergewächſe ab. Sie vermehrt ſich ſehr bedeutend, Ihr Fleiſch wird nicht ſehr geachtet, weil es ſo voll von Gräten iſt. Häufig ſeßt man ſie zur Nahrung der Forellen und Hechte in ſolche Teiche, worin dieſe gezogen werden.

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