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2+ S8, Fario, Die gemeine Forelle, Teichforelle.
Sie hat einen ziemlich großen Kopf. Ihr Kör- per iſt langgeſtreckt, ungefähr wie der eines Hechts, und nur mit kleinen Schuppen bede>t. Der runde Rücen hat ſchwarze Fle>en, Die ſchwarze Seiten- linie läuft in gerader Richtung vom Kopfe bis zum Schwanze. Über derſelben ſind die Seiten grünlich: gelb, und unter ihr goldfarbig. Bauch und Kehle ſind weiß, Ihr ganzer Körper, den Bauch aus- genommen, iſt mit rothen Flecken in einem dunklen Felde beſeßt. Die gewöhnliche Länge der Forelle beträgt 1 Fuß, und ihr Gewicht 1x bis 2 Pfd.
Sie liebt beſonders ein kaltes, klares, ſchnell fließendes Waſſer, und bewohnt deshalb vorzüglich die kleineren Flüſſe und Bäche bergigter Gegenden.
Sie nährt ſich von kleinen Fiſchen, Laich, In- ſecten und Gewürmen. Ihre Laichzeit fällt in den September und October.
Sie hat ein ſehr zartes, wohlſchme&endes Fleiſc), und es wird ihr daher ſehr nachgeſtellt.
Auſſer dieſen beiden allgemein bekannten Arten gehören zu dieſer Gattung noch die Lachsforelle (Ss. Truita), welche fich durch ihre ſchwarzen Flek- Fen auszeichnet, der Rheinanken oder Jllan- ten(S8. IHanca), die Alpenforelle(8. Alpinus), die Stein- oder Waldforelle(3. 8y]vaticus), der Schnepel oder Weißfiſch(8. Lavaretus), die Aeſche(8. Thymallus):c,; die ich hier aber nicht näher beſchreibe,


