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Thieren. Nur bey ſehr wenigen Fiſchen haben die männlichen Judividuen deutliche Geilen, welche aus zahlloſen Drüſen zuſammengeſeßt ſind 5 die mehrſten haben dagegen zwey längliche, platte, weiße Ein- geweide, von bedeutender Größe, und gemeiniglich unregelmäßiger, zackiger Geſtalt, welche an den Seiten der Gedärme und der Schwimmblaſe liegen z ſie vertreten die Stelle der Geilen, und man hat ſie die Milch(daher auch den männlichen Fiſch „Milc<her“). genannt. Mitten durch jedes dieſer Organe läuft ein Kanal, welcher ſich zuleßt nach unten beym-After öffnet, um den männlichen Sa- men dorthin zu leiten. Bey den mehrſten(zum wenigſten den eyerlegenden) Grätenfiſchen hat das Weibchen an beiden Seiten der Gedärme, Leber und der Schwimmblaſe zwey aus einer zarten Haut gebildete Organe, welche die Eyer(den Rogen) enthalten, und die ſich mit einem gemeinſchaftlichen Ausgange hinter dem After öffnen. Die Eyper, welche gewöhnliH in unzählbarer Menge da ſind, heißen nur ſo lange ſie ſich im Mutterleibe befinden, Rogen, hat. aber das Weibchen ſie entlaſſen, ſo nennt man ſie Laich.
CG.„138; Von der Lebensweiſe der Fiſche überhaupt. Zum Aufenthalte iſt den Fiſchen allein das Waſſer angewieſen; nur wenige von ihnen, 3. B.
der Aal und die Murgne, können es eine Zeitlang "Crome's Handb. 111, 28


