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Geſchma>, welcher, wenn man ſeine Auflöſung concentrirt, ſcharf und bitterlich wird; von ihm rührt der Geſhma>, Geruch und die Farbe der Fleiſchbrühen her. Wirft man ihn auf Kohlen, ſo bläht er auf, ſchmilzt, und verbreitet einen ſäuer- lichen, ſtechenden Geruch, ungefähr wie gebrannter Zucker. Er iſt es, welcher den eigenthümlichen Bratengeruch veranlaßt. An der Luft zieht er leicht FeuchtigFeit an, geht in Gährung und bald darauf in Fäulniß über. G-. 22.
Das thieriſche Oel oder Fett iſt wieder ein häufig verbreiteter Beſtandtheil, welcher in ſeiner feſteren Form häufig unter der Haut, im Zellen- gewebe, ſo wie auch zwiſchen den Eingeweiden ab- geſondert wird; in flüſſigerer Form und nicht ſo rein findet man es auch im Ohrenſchmalz, Mark 2c. In Hinſicht ſeiner chemiſchen Eigenſchaften ſtimmt es ſehr mit dem fetten Oele des Pflanzenreichs über- ein; ich verweiſe daher auf das, was ich darüber im 1. Th. F. 196. geſagt habe. Bei den verſchiede- nen Thierarten iſt aber das Fett in Hinſicht ſeiner Dichtheit, noch verſchieden.» Bei den pflanzenfreſſen- den Säugethieren iſt es ziemlich feſt, und man nennt es bei ihnen Talg oder Unſchlittz das der fileiſch- ſreſſenden Thiere und der Vögel iſt dagegen mehr ſchmierig und heißt Schmalz. Ganz flüſſig er- ſcheint es bei den großen Säugethieren, die im Waſſer leben, den Wallfiſchen, und wird bei ihnen


