Teil eines Werkes 
3,1 (1816) Zoologie oder Thierkunde
Entstehung
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deſſen Verrichtungen, ſo wie in Hinſicht ihrer Lebens- weiſe, vorfommen. MEI22

Die Zoologie ſteht, ſo wie die Botanik, mit anderen Wiſſenſchaften, Künſten und Gewerben in inniger Verbindung, und kann auf dieſe vorzugs- weiſe angewandt werdeit, Wir werden ſie hier vor- züglic) auf das landwirthſchaftliche Gewerbe an- wenden, und uns daher mit der ökonomiſchen Zoologie beſchäfftigen. Dieſer kommt es zu, dem Landwirthe nicht allein eine Kenntniß der,Thiere im Allgemeinen(ſo viel ihm davon nothig iſt? zu ver- ſchafſen, ſondern ihn auch zugleich mit der Ratur und Beſchaffenheit ſeiner Haugthiere und anderer ihm nüßlichen Thiere, ſo wie derer, welche ſcha- denbringend'auf ihn, ſeine Haugthiere oder ſeine angebauten Gewächſe einwirken, bekannt zu machen.

Von dem wohlthätigen Einfluſſe dieſes Zweiges der Naturgeſchichte auf die Landwirthſchaft wird ſich jeder Landwirth leicht überzeugen können. Will er ſeine Hausthiere gehörig behandeln und benußen, will er ferner bei etwaigen Krankheiten derſelben nicht müßig da ſichen: ſo iſt es ndtyig, daß er eine genaue Kenntniß des thieriſchen Körpers überhaupt, und vorzüglich des, dieſer ſeiner Gefährten beſiße. Will er ferner kräftig dem Schaden entgegen wir- fen, den ihm, ſeinen Hausthieren und angebauten Gewächſen, manche Thiere zufügen, ſo muß er auch dieſe genau kennen zu lernen ſuchen. Aber auch