Teil eines Werkes 
2 (1806) Nachlieferung
Entstehung
Seite
39
Einzelbild herunterladen

einer Mittelrippe durchzogen. Die unten bräunliche, oben hochrothe Borſte iſt oft 2 Zoll und darüber lang, beyyahe aufrechtſiehend, "glatt: Das walzenförmige Scheidchen iſt braun. Die grünlich brau- ne, walzenförmige, gekrümmte Kapſel geht durch einen Hals in die -Borſte über und ſieht wagerecht. Die cylinderförmige Müßte iſt geld- braun und an einer Seite aufgeſchlikt. Der gelbrothe Deckel iſi vund- lich fegelförmig zugeſpist. Das Periſtom iſt doppelt: in der äußeren Reihe ſtehen 16 längliche zugeſpißte gelbe, einwärts gefrümme Zähne, in der inneren befindet ſich eine in x6 Verlängerungen auslaufende Membrane.

In ſumpfigen: Wieſen fiu:det man dieſes Moos ſehr ſelten mit den Kapſeln, die im Junius reifen,

(Geſammelt"auf der Wieſe: vey dem Lanfower Zuſchlag, dicht am See,)

*) 23) Hypnum albicans.

Hypnum albicans. Roth Tentamen Florae germ. T. II, p. I, Pag. 302- Bridel Muscol. T. II, PD IE2 D32,. 1.03: Hoffmann Deutſchlands Flora T. Il. pag. 68. Necker, Hedwig, Dickſon, Gmelin,

Neckerga albicans. Witlldenow.

Caule adscendente ram080, foliis ovato- acuminatis nervatis, CaP- gulis ovatis cernuis, operculo conico obtuso apiculato.

Die Moosſtengel ſind in die Höhe gerichtet, in mehrere abwech- ſelnd und-unordentlich ſtehende, wenig gekrümmte Aeſie getheilt, und, ſo wie: dieſe, dicht mit Blättern beſehßt. Die Blätter liegen dachziegel: förmig über einander, ſind gelblich,(die oberen bleichgrün) eyförmig, lang zugeſpißt- und mit mehreren Rippen durchzogen, die ſich ſchon in der Mitte des Blattes. verlieren. An der Seite der Aeſie kommen