(Snare 7 an]
Polſtern neben einander gedrängt wachſet. Daher der filzartige Ue- berzug bey Bartramia halleriana, Dicranum polysetum, scoparium, in- termedium; und eben daher die Wurzelfaſern an den Stengeln und Blattrippen von Uypnum triquetrum denticulatum, Bryum cusPpida» um etc
Der Stengel fehlt den wenigſten Mooſen 3 nur einige Arten des Phascum und Gymnostomum entbehren ihn: bey der Buxbaumia aphylla erſeßt eine Knolle ſeine Dienſie- Wegen ſeiner verſchiedenen Geſtalt haben ihm die Botaniker verſchiedene Namen gegeben: Stamm; (Truncus) heißt er bey jenen Moosarten, bey denen er ganz einfach, oder doch wenigſiens anfangs einfach, und nur oben in Aeſte zertheilt vorkömmt; z. B. bey den meiſten Arten von Dicranum, Polytrichum, Gymnostomum etc. Umgeben ihn die Blätter in zwey entgegenge- ſezten Reihen, wie hey Dicranum osmundioides, adianthoides, taxi» folium, Hypnum sylvaticum etc. ſo nennt man ihn, wegen ſeiner Aehnlichkeit mit dem Laube der Farrenkräuter Wedel(Frons): breitet er ſich aber= wie bey den meiſien Arten des Uypnum-- ſchon vor „ſeinem Fruchttreiben in lange, vielgetheilte Aeſte aus, ſo wird er Moosſiengel(Surculus) genannft. Gewöhnlich umgeben ihn Blätter; bisweilen iſt er, doch nur an ſeinen unteren Theilen, nackt; und ſeltener findet man ihn, wie z. B. bey Sphagnum s8quarrosum und Hypaum atfine in eine neßartige Haut gehüllt. Seine Größe reicht von der einer halben Linie bis zu der eines Fußesy und darüber, Das Gymnostomum microstomum unſerer Gegenden z. B. iſt ſo klein, daß man es kaum mit bloßen Augen ſehen kann, und ſich niederle- gen muß um es zu finden; dahingegen erreicht das Polytrichum Juccaefolium* an ſumpfigen Stellen oft die Größe eines Fußes,


