Zellen, und keine Schraubengänge bemerken köntnen. Dieſes Zellett- gewebe, das man vorzüglich ſchön in den jungen Blättern der Suwpf- mooſe bemerken kann, beſigt einen außerordentlichen Grad von Lok- kerheit und Dehnbarfeit,
Einfach, wie ihr organiſcher Bau, iſi auch die Zuſammenſeßutntg ihrer-<hemiſchen Beſtandtheile, Rach Berthollets Beobachtungen ent- halten ſie außer Sauerſtoff, Waſſerſtoff und Kohlenſtoff== den ge wöhnlichen Grundlagen der Pflanzenkörper= wenige fremdartige Stoffe; und unter dieſen vorzüglich viele Kalkerde; daher man auch der Anwendung verſelben in der Medicin ſich jeßt ganz enthält.
Weniger als die übrigen Vegetabilien ſcheinen ſie zu ihrer Vege- tation des Sonnenlichts zu bedürfen: freilich hauchen auch ſie, wie die übrigen Gewächſe, Sauerſtoffgas aus, indeſſen ſcheint bey ihne nicht das Licht, ſondern der Waſſerſtoff der entbindende Theil zu ſeyn, -- Man hat ſie 12 und mehrere Tage in einem dunfeln Behälter ganz von dem Zugange des Lichts ausgeſchloſſen, und gefunden, daß fie nicht, wie andere Pflanzen, unter dieſen Umſtänden verbleichen, ſondern ihre grüne Farbe behalten, und, wenn ſie nur gehörig befeuchtet ſind, fort vegetiren,
Auch in Hinſicht der Reizbarkeit einiger ihrer Theile liefern uns die Laub- Mooſe intereſſante Erſcheinungen, Die tronen Borſten der Funaria hygrometica und F. dentata mihi, ſo wie auch in geringerem Grade die der Meesiz longiseta und mehrer Arten Toxtula== drehen ſich, wenn ſie befeuchtet werden, ſpiralförmig herum.=- Die bekannte Schnellfraft des Ringes wird vermehrt, wenn man den eben abgenom- menen Deckel in einen Tropfen Waſſer legt; man ſieht dann deutlich
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