Teil eines Werkes 
2,2 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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Sie wächſt. mehr. in medrig l1egenden,3 die vo- rige mehr in hochliegendem Waldungen 3 ſie blüht im April und Mat, zugleich mit dem Blätterausbruch, und ihre Früchte reifen am Ende Septembers oder im Anfange des=Octobers."+2

Wenn man die Eichen auch häufig auf ſandigem Boden findet, ſo wird man do< im Untergrunde Lehm- boden, den ſie vorzüglich lieben, bemerken,. Beide angeführte Arten erreichen eine Höhe von 120 Fuß und. darüber, eine Dicke von 5-- 6 Fuß ,-.und ein Alter. von 400= 600, und mehreren Jahren. Die Benußung ihres Holzes als vortreFliches Bauholz, iſt bekannt 53die Steineiche hat das dauerhafteſte und beſte Holz.. Das Holz, vorzüglich äber die, Rinde, ſind veich an Gerbeſtoff, und daher giebt die lektexe eine ſo vorzügliche Lohe. Auch. die Blätter kann, man zum. Gerben benußen. Die Eicheln liefern eine ganz vorzügliche Maſiung für die Schweine- Von unſeren alten. Vorfahren wurden ſie gegeſſen, und jeßt werden ſie von Einigen als Kaffee zubereitet. Durch den Stich einiger Gallwespen(Cynips) entſtehen an den Blät- tern,"jungen Zweigen und Frudhtſtielen die, unter dem Namen der Galläp fel bekannten Auswüchſe; welche in der Färbekunſt eine. ſo.wichtige Role ſpielen. Bei uns pflegen aber die Galäpfel« nicht die Vollfom- menheit. zu exreichen, wie in den ſüdlichen Gegenden. Einige. av. den Eichen häufig wachſende. Schwämme,