Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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ſehr gemein 3 ſie kommt aber auch auf troFneren Wei- den vor, wo ſie dann klein und unanſehnlich'bleibt. Ueberhaupt ſcheint ſie einen, an Humus veichen, lo>e- ven Boden zu lieben. Sie blüht'im Mai'und. Juni, und reift im Juli und Auguſt?*"X.

Die Landleute bedienen ſich zuweilen der-Wurzeln dieſer Pflanze als eines zur Begattung veizenden Mit- tels für das Rindvieh 3 indeſſen werden ſieſchwerlich einige Wirkung auf dieſen Trieb äußern."Blätter und Stengel werden vom Vieh gefreſſen.

b) Ecalcaratae. Die Blumen haben keinen Sporn.

II. Ophrys, RKnabenfrauf.(Gynandria diandria L.)

T) O. ovata, eyrundes Knabenkraut, ey- runde Ophvys. Die Wurzel beſteht aus' 2 Büſcheln von einfachen ſaftigen Faſern." Sie'treibt einen auf- rechten, einfachen, einen Fuß und darüber hohen, weichbehaarten Stengel empor. Unten am Stengel, etwas nach der Mitte zu befinden ſich zwei, ſehr ſelten drei große. elliptiſch- eyförmige, ſikende, aufſtehende und gegen einander über ſtehende, dreivippige Blätter; weiter nach oben am Stengel befindet'ſich noch eine einzelne fleine Schuppe,"Die grünlichen Blüthen erſcheinen an der Spike des Stengels' in einer weit- läuftigen, vielblüthigen, ungefähr" drei Zoll langen, ſchlanfen Aehre 3 haben abſtehende einwärts gebogene