Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
Seite
503
Einzelbild herunterladen

der

kian M

dicken fleiſchigen Wurzeln ſind handförtnig', und ihre Lappen ſind ungleich, ziemlich gerade und pfriemen: förmig.| Der aufrechte, röhrige,"glatte Stengel iſt beblättert und x auch wohl gegen TX Fuß hoch: Die Blätter umfaſſen den Stengel ſcheidenartig, ſind breit- lanzettförmig, gerippt, und gewöhnlich ſchwarzbraun gefleckt,"bisweilen aber auch einfarbig 3 die oberen Blätter werden nach und näch'fieiner. Die purpur- vothen, oder voſenfarbigen Blumen erſcheinen in einer langen, dichten, etwas ſpißigen Aehre an der Spiße des Stengel84+' Jede' einzelne: Blume iſt von einem lanzettförmigen, zugeſpißten/" etwas gefärbten, blatt» artigen Deckblatt unterſtüßt, welches noch einmal ſoy lang iſt als die Blumen z die Blumenblätter ſind ab2 ſtehend. Die untere Lippe des Honigbehältniſſes iſt abgerundet, und dreilappig, von denen die Seiten- läppen zurückgeſchlagen, der mittlere aber ausgeran- det und größer iſt. Der Sporn iſt kegelförmig, hey- abgebogen, und nur wenig kürzer nals der Frucht- knoten.'

Dieſe Pflanze iſt hin und wieder ſehr häufig auf ſumpfigen Wieſen z ſie liebt einen ſehr humoſen Bo- den, blüht im Mai und Juni, und reift im Juni und Suli-+.;

Auch die Wurzeln dieſev' Pflanze enthalten nahr- hafte Theile, Im jüngeren Zuſtande wird ſie von den Schaafen gern gefreſſen:3 indeſſen empfehlen ſich

ES y 4 ' 4 ' SS ems| || M. 4

4