Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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häufig in den Waldgegenden, in Heidegebüſchenzu- weilen auc<. in Nadelwaldungen Deutſchlands..im Herbſte. Er wird mit zu den ebbaren Schwämmen gezählt.

3) B. Suaveolens, wohlriechend er Löcher» ſ<wamm. Ex exſcheint ohne Strunk; di, und beinahe korfartig 3 ſein Huth iſt weiß, und bildet nur einen Halbfreis5 die Löcher an ſeiner Unterfläche ſind ziemlich groß, bräunlich werdendz einige ragen etwas hervor.

An alten Weidenſtämmen, beſonders denen der weißen Weide(Salix alba), kommt dieſer Schwamm im Herbſt und Winter ziemlich häufig hervor...=- Er iſt in den Apotheken gebräuchlich.

I< erwähne ſeiner, weil er bisweilen in den Monaten, wo der übrige größte Theil der Pflanzen ſchlummert, beſonders nach regnigter Witterung einen ganz angenehmen eigenthümlichen. Geruch entwiekelt.

4) B, fomentarius, Zunderſchwamm(B. igniarius). Dieſem Schwamme fehlt ebenfalls der Strunk; ſein Huth iſt hart, beinahe dreieckig, ſchwach bandförmig geſtreift, rußig aſchfarbig3 die Löcher an der Unterfläche deſſelben ſind in der Jugend weißlich» grau, nachher roſtfarbig.

Ex»wächſt vorzüglich an den Stämmen verdor- render Buchen, Eichen, Birken.,. Linden und Wal- nüſſe, und kommt) im-Herbſt und Frühjahr hervor.

Aus dieſem Schwamm wird durch Beizen in einer Lauge von Urin und Aſche, dur< nachheriges Klop-