Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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flach, etwas eingedrückt, mit einem Nabel verſehen, beinahe pomeranzenfarbig, anfänglich glatt, nachher etwas filzig, durchſcheinend, ſchmußig, fleiſchfarbig und mit grünlichen Kreiſen verſehen 3 die Blättchen, ſo wie ſein Saft, ſind pomeranzenfarbig.

Man findet ihn im Spätherbſt häufig in Nadel- wäldern, wo er gewöhnlich in rundlichen Haufen bei- ſsmmenſteht.

Er wird häufig gegeſſen, und läßt ſich in Baumöl aufbewahren und verſchiken. Schon die Römer kann- ten ihn, und bewahrten ihn mit Olivenöl übergoſſen auf. Dieſem Oele theilt er eine vothe Farbe mit, Seine Einſammlung erfordert viele Vorſicht, da er mit mehreren giftigen Schwämmen eine auffallende Aehnlichfeit hat.

10) A. Russula emeticus, Brechen-evrve- gender Blätterſchwamm. DSein Strunk iſt bald weiß, bald rothz ſein Huth fleiſchig, eingedrückt, am Rande gefur<t, blutrothz die Blättchen unter demſelben find von gleicher Länge, ziemlich dik, und ganz weißz er beſißt einen ſcharfen Geſchma> und einen efelhaften Geruch.

Zur Herbſtzeit kommt er in den deutſchen Wal- dungen häufig vor.

Sein Genuß bewirkt oft ſchreckliche Zufälle, und kann ſelbſt den Tod nach ſich ziehen.

Es giebt eine ſo große Menge"Schwammarten aus der'Gattung Agarious,' daß allein Perſoon nicht