kehrten Kegels, iſt nur flach gewölbt, beinahe ftiel- [08, weich, blaß weißlich und unten gefaltet 3 ſeine Oherfläche erſcheint' wegen der breiten, weichen, zer- ſtreuten Schuppen, würfelförmig- riſſig 5 zur Zeit der" Reife lößt ſich die obere Hälfte der häutigen Schwammfapſel 3 eine große Menge eines grünen oder braungrünen Staubes dringt hervor, und die untere am Rande lappige Hälfte bleibt leer zurück.
Man findet ihn im Herbſte häufig auf Weiden, auf graſigten Hügeln und in waldigen Gegenden, wo er hin und wieder die Größe eines kleine. Kindsfopfes erreicht, gewöhnlich aber viel kleiner vorkommt.
Man gebraucht dieſen Schwamm, um' ſtarke Blutungen bei dem Vieh zu ſtillen. Den feinen Staub dieſes Schwammes, ſo wie mehrerer ähnlicher Arten dieſer Gattung, die auf Wieſen und in Wäl- dern wachſen, hält man für die Augen und die Lunge ſehr ſchädlich" indeſſen" wirkt er im Ganzen genom- men wol nicht ſchädlicher, wie jeder andere feine Staub wenn er dieſe Theile befällt.
VII: Mucor,; Schimmelſchwamm.
1)'M. Mucedo,"gemeiner'Schimmel- ſ<wamm. Ein ſehr kleiner Schwamiti, der aus einer aufgeblaſenen, ſc<wärzlich- perlfarbigen", häu? tigen Schwammfkapſel' beſteht, die auf einem ein» fachen Strunfke ruht, und mit'einer runden Oeffnung gegen den Strunk zu"zerpläßt.
Es iſt dieſes der äuſſerſt zarte Shwamm, den


