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wächſe einmal angenommenen Ausdrücke beſtimmter und zugleich fürzer ſind, als die deutſchen. Es kommt aber nur auf den feſten Willen und die Vereinigung der deutſ<en Pflanzenforſcher an,= und au< die deutſchen terminologiſchen Ausdrücke werden binnen kurzer Zeit eine Beſtimmtheit erhaiten, die der latei- niſchen wenig nachgiebt, Da ich hier mehr für eine Claſſe von Männern ſchreibe, die oft nicht Zeit und Gelegenheit hatten, ſich mit dem Studium der alten Sprachen zu beſchäftigen, ſo habe ich der beſſern Ver- ſtändlichfeit wegen aw< die deutſchen Beſchreibungen gewählt. Einige Hauptforderungen an dieſe Beſchrei- bungen ſind: daß fie niht zu gedehnt, ſondern ge- drängt und treffend ausgezeichnet ſind3 Forderungen, deren Erfüllung viele Schwierigkeiten mit ſich bringt, da man keicht zu gedehnt, leiht auch wieder zu furz und unverftändlich werden kann und oft nur mit eini- ger Mühe die Mittelſiraße findet. Bei der Beſchrei» bung der graßartigen Gewächſe bin ich ziemlich aus» führlich geweſen, ſo: daß dieſe- Beſchreibungen Man- hem vielleicht zu lang ſcheinen werden 3 indeſſen ſchie- nen fie mir zu. der genauen Unterſcheidung dieſer cviti- ſchen Gewächſe nöthig zu ſeyn.
Zu einer guten. Beſchreibung einer Pflanze, wenn man dabei auf das landwirthſchaftliche Betriebe Rück» ſimt nimmt, gehört. zueyſt eine getreue Beſchreibung der ganzen Pflanze und zvorzüglich derjenigen Theile, welche dazu dienen, ſie; von, andern. ihr verwandten Pflanzen zu unterſcheiden» Gewiß ſt es gut, wenn


