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Benußung, ihren Schaden, ihren Anbau, ihre Bear- beitung, oder wenn es Unfräuter ſind, über ihre Ver- tilgung 2c. hinzufügen, oder ſich ein eigenes kleines Buch darüber halten muß. Eine ſolche Beſchäfti gung füllt nicht allein die überflüſſige Zeit eines jun- gen angehenden Landwirths ſehr angenehm und lehr- reich aus, und halt ihn von andern zeit-tödtenden un- nüßen Zerftreuungen ab, ſondern gewöhnt auch ſei- nen Geiſt an Ordnung und an genaue Beobachtung der Naturgegenſtände, welche ihn täglich umgeben, und von deren richtiger Kenntniß und Beurtheilung oft ſein ganzes künftiges Glück abhängt!=-
Ferner mögte ich meinen unbekannten Schülern no den Rath geben, nicht zu viele Pflanzen auf ein- mal zu ſammeln und auf einmal fennen lernen zu wollen.=- Mancher greift die Sache zu heftig und zu übereilt an, und ſchadet ſich dadurch doppelt, in- dem ev dann gewöhnlich die Gewächſe nicht gründlich kennen lernt, oft einen falſchen Namen ſtatt des rich» tigen beiſchreibt, und indem dann oft eben ſo ſchnell die leidenſchaftlich ergriffene Beſchäftigung wieder ein- ſchlummert, wie ſie entſtand, wenn man ſieht, daß es nicht ſo ſchnell vorwärts geht, wie man wünſcht. Dem, der ganz für ſich Botanik ſtudirt, rathe ich, im erften Sommer nicht mehr als höchſtens 100 Pflan- zen zu ſammeln, dieſe dann aber recht gründlich zu beobachten und zu beſchreiben. Geht man nachher


