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S. 315.
Schon in den früheren Paragraphen dieſes Hand- buchs, ſchon'v'or der Terminologie, habe ich geſagt, daß nichts das Studium der Botanik und die Kennt- niß der Gewächſe ſo ſehr erleichtert, als eine zweck- mäßig angelegte Pflanzenſammlung, oder ein ſoge- nanntes Herbarium. Und wer hätte zu der Anle- gung einer Pfläanzenſammlung wol beſſere Gelegen- heit, als dev Landwirth, der täglich, ja ſtündlich im Freien ſeyn kann 3 und ohnehin oft genug, wenn er z. B. zur Aufſicht der Arbeiter auf dem Felde ange- ſtellt iſt, Muße hat," einige ihm intereſſante Pflanzen aufzunehmen und ſie zu Hauſe näher zu betrachten. Daß es keinem jungen Manne, wenn er nur ſeine Zeit gehörig in AHt nimmt, und lieber eine. Stunde früher auffteht, oder eine Stunde ſpäter ſich zu Bette legt, um etwas-- für ſein ganzes künftiges Gewerbe ihm Nüßliches und Angenehmes zu erlernen=, an Muße dazu fehlt, und ſey er auch in welcher Lage er wolle, das weiß ich auch aus eigener Erfahrung, Die Art, wie man die Pflanzen ſammelt, einlegt, troc>- net und nachher ordnet, habe ich früher ſhon angege- ben. Hier bemerke ich nur no<, daß man nicht al- lein auf einen Zettel den lateiniſchen und deutſchen Namen dabei ſchreiben, ſondern auch die Blüthezeit, den Standort, und andere Bemerkungen über ihre
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