Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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beſchriebenen Gattungen3 und hat man nun'auch die Gattung aufgefunden, ſo ſucht man nach den nun no< übrig gebliebenen Kennzeichen die Art auszu- mitteln.

I< halte es übrigens für einen Anfänger in der Pflanzenfunde immer am beſten, wenn er im Anfange ſeines Studiums ſein Heil noch nicht beim Beſtimmen der Gewächſe verſucht, ſondern erſt dann dabei geht, wenn er eine beträchtliche Anzahl Gewächſe kennen ge- lernt hat. Dieſe Meinung wird Manchem im erſten Augenblicke paradox ſcheinen, da'man doch nicht gut die Gewächſe genau fennen lernen kann, als wenn man ſie im Syſteme aufſuchtz3 indeß wird man ſie doch bei näherer Würdigung nicht unrecht finden. Be- ſonders der angehende Landwirth kömmt gewöhnlich mit älteren Leuten ſeines Fachs in Berührung, die mehrere Pflanzen empiriſch kennen, und die ihm doch zum wenigſten ſagen können 2.3 dies.iſt Roggen, dies Weißen, dies Gerfte, dies Hafer3. jenes weißer Klee, dieſes rother Klee u.ſ. w. Ex. wird auf dieſe Art die gebräuchlichſten bkonomiſ<en Gewächſe, und die ge- wöhnlichſten Unfräuter, ſo wie die gemeinſten Wald- bäume und Sträuche, die Obſtbäume und Garten- pflanzen, die ich zuſammen(wenig gerechnet) nur auf 50 Stück anſchlagen will, ſhon dem deutſchen Nq-