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pfehlen 3 wer mit' dem Gebrauche ſolcher Gläſer nicht vertraut iſt, ſieht gar zu leicht ein Waſſerbläschen, ein Staubkörn<en 2ec. für etwas an, was nicht da iſt, und wird oft durch das bunte Farbenſpiel ,- welches einige Mikroſkope zeigen, wenn die Sonne aufden Spiegel fällt, geblendet und getäuſcht. Jm Anfange reicht man gewöhnlich mit einer einfachen Handluppe aus, und ich rathe zu der Anſchafſung eines größeren Mikroſkops nicht eher, als bis man ſchon eine Weile gewohnt iſt, durc< Vergrößerungsgläſer zu ſehen.=
Hat man. ſich nun durc< Hülfe dieſer Geräth- ſchaften eine möglichſt genaue Beſchreibung, der zu beſtimmenden Pflanze. entworfen, ſo ſieht. man nah, welche Merkmaale zur Bildung der Claſſen in dem Syſteme, na< welchem man die Pflanze beſtimmen will, gewählt ſind 3 man ſucht dieſe Merkmaale in der entworfenen Beſchreibung auf, und giebt ſich auf dieſe Art erft Mühe, die Claſſe auszumiteln, zu welcher die noch unbeſtimmte Pflanze gehört. Hat man dieſe gefunden, ſo ſieht, man. wieder nac<, welc<e Merk- maale in jener Claſſe zur Bildung der Ordnungen ge- wählt ſind 3 ſucht dieſe Merkmaale ebenfalls wieder in der entworfenen Beſchreibung auf, und ſucht ſo auch die Ordnung ausfindig zu machen, zu welcher die Pflanze gehört. Hat man dieſe ebenfalls glücklich ge- funden, ſo vergleicht man die Beſchreibung der Blü- then und Fruchttheile mit. den unter dieſer Ordnung


