Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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würden: Hiezu iſft'nun ein beſtändiger Zufluß von Säften nöthig"und dieſe Säfte! ſelbſt müſſen ſchon zuſammengeſeßt,. ſchon'von einem andern vegetabili- ſchen Organismus- vorbereitet. ſeyn, wenn: ſie nah- rungsfähig wirken ſollen."Je jünger der organiſche Körper. iſt; um ſo' ähnlicher angemeſſener für ihn, um ſo: zubereiteter müſſen"dieſe; Sgfte ſeyn, weil es ihm haufig.noch an den Kräften; zuweilen auch noch an. den»nvthigen Organen fehlt, die eingenommene Nahrung gehörig zu verarbeiten und; zu verdauen? daher finden wir in der Regel in den Saamen der Gewächſe ein Magazin.nahrüngsfähiger Subſtanzen, welchedurc<h..die'"Einwirkung der Feuchtigfeit5" der Wärme und. des Sauerſtoffs in» zuckerartige Säfte verwandelt werden) die der jungen;Pflänze'ſo lange eine 1 angemeſſene! Nahrung darbieten bis'ſſe"ſeibſt ihre nöthigenEinſaugungs- und Ernährungsorgane, Wurzeln, Blätter u ſuw:getrieben' hät, und'fähig iſt, ſich ihre eigne: Nahrung zu verſchaffen 3'dahev lebt bei den lebendig gebährenden Thieren das'junge' Thier vonder; Milc< ſeiner Mutter, einem Säftedex deim Blute== demjenigen thieriſchen Safte, welcher'die meiſten: Nahrungöſtoffe enthält,=-'"ſchon ſehv analog iſtz| und'bei"den Eier: legenden Thieven findet-das jutige in ſeinem Ei eingeſchloſſene Thier an dem darig befindlichen Eidotter und'Eiweiß eine ihmſehr angeimeſ? ſene Nährung? Kurz!es giebt kein organiſches Weſen) welches ſo auf einmal in die Schöpfung' geſtoßen