Teil eines Werkes 
1 (1810) Einleitung in die gesammte Naturgeschichte. Allgemeine Pflanzenkunde
Entstehung
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reicherhingegen bringt ſelbſt. die Naturoft ſolche Ba- ſtarde hexvorz3. es gelingtdaher auch der Kunſt leich- ter, ſie, hervorzubringen,und.es iſt gar nicht ſelten, daß ſolche Baſtarde wieder fruchtbaren Samen tragen, wovon uns Koilreuters Verſuche mehrere Beiſpiele liefern. Indeſſen geht doch ein ſol<er Baſtard nach mehreren. Generationen gewöhnlich wieder: zu ceiner oder der andern ſeiner beiden Stammeltern über.

4) Endlich entſtehen; durch den Einfluß der ſo mannigfaltigen Urſachen der. aumähligen Ausartung, die wix beſonders. durch die Cultur. bewirken; die Ra- ßen und. die Spielarten(varietates)." Unter den erſteren verſieht man diejenigen Abweichungen von der urſprünglichen eigenthümlichen Geſtaltung der ein- zelnen Arten, die ſich durc< die Fortpflanzung: wieder forterben; unter den leßteven hingegen ſolche; die: fich bei den folgenden Generationen nicht fortetben:

Die ſo mannigfaltigen Urſachen dieſer Ausartung ſind vorzüglich die Einwirkung: de8-Clima's;1der! Nah- rungsmittel und dev Behandlung Unſere Hausthiere und. alle, unſere angebauten Gewächſe geben uns cdie auffallendften Beiſpiele. wie ſehr die ebengenännten Urſachen, die Bildung,Farbe und die ganze Conftitü- tion der organiſirten Körper umzuändern vermögen.

Die Kenntniß der verſchiedenen Raßen und Spiel- arten unter unſeren Hausthierenund Gewächſen iſt dem Landwirth ſehr wichtig, weil ſich oft eine Raße mehr für dieſe Gegend und für dieſe Localitätz eine andre mehr für jene paßt,-und.weil eine jede derſel-