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Alles was'd a' iſt, muß ſich irgendwo'befinden 3 dieſes! wo, welches zum Daſeyn eines jeden und der geſammten Naturkörper unumgänglich nothwendig iſt, da ſie'ohne daſſelbe nicht da ſeyn könnten, nennen wir den Raum. Er umfaßt und beherbergt die ganze Natur, und überall, wo wir ans noch etwas Körper- liches denfen, müſſen wir auch den Raum annehmen.
Innig' verbunden mit dem Begriffe des Raums, iſt der"des Daſeyns. Da iſt alles in der Natur, was einen Raum'einnimmt, und wir kennen in der Natur keinen Raum, der nicht von irgend einem Kör- per erfüllt wäre. Wir ſehen die Gegenſtände um uns ber, welche den Raum erfülen, wir fühlen die Ein- wirfungen mehrerer dieſer Gegenſtände auf uns, und wir ſchließen nicht ohne Grund, indem wir uns die Anſchauung der Außenwelt und. das Bewußttſeyn dieſer Anſchauung zugeſtehen, daß alle jene Gegen- ſtände fein Spiel unſerer Phantaſie, ſondern daß ſie wirklich da ſind.
Wenn wir unſere Betrachtung der Natur eine Weile fortſeßen, ſo bemerken wir, daß die Gegen- ſtände um uns her nicht ſo- bleiben, wie ſie in dem erſten Augenblicke unſerer Betyachtung waren ,' ſono dern daß ſie beſtändigen Veränderungen ihres Zuſtan- des und ihves Orts unterworfen ſind. Dieſe nach und nad erfolgende Veränderung der Gegenſtände um uns her in Hinſicht ihres Zuſtandes und ihres Orts verſchafft uns den Begriff der Zeit.


