IchNelbſt habe mit'Sorgfalt eine Kainmer-voy 80 Fuß Länge, 40/ Breite,'und' 50 Höhe errichtet, und deren Wände mit/einer Lage von Gips. bekleidet, auf die.ich wieder mehrere Lagen von einer ſiedenden Tünche anbrachte;:.die ich bereitete;:.- indem. ich zu: gleichen Theilen Terpenthin, Harz und gelbes Wachs miſchte, Ju dieſer Kamimerhabe ich achtzehen Mowate ununterbrochen ges branut;“aber: nachdem einmal“ pldklich: das Dach. dieſes ungez heuren Gebäudes eingeſtürßt war, hatte ich nicht“den, Muth eine. Vorrichtung, wieder herzuſtellen, die mich, ſechs Monate an- geſtrengter Arbeit, gekoſtet, und meine Geſundheit bedeutend anz gegriffen hatte,
In der Art die Miſchung des Schwefels zu brennen, fine den auch Verſchiedenheiten in den verſchiedenen Werkſiätten Statt; in einigen.entzündet man die Miſchung von außen, und bringt ſie: ſobald ſie in Brand. iſt, mittelſt eines Wagens hinein, auf der die-Gefaße ſtehen ,. in;denen ſie enthalten iſt; in andern brennt man im Innern der Kammer ſelbſt, in deren Boden ein Raum.aqusgeſpart wird, um darauf den, Heerd zu errichten, Jh habe es zuerſt ſo gemacht;, aber.ich, bin dann darauf gekom men, Oefen. gußerhalb der. Kammer zu errichten, durch welche, mitte!ſt über dieſelben. angebrachter Rauchfänge, der Dampf in das Innere geleitet wird.;
,4-Die, beyden erſten Methoden ſind wenig von einander uns terſchieden;;doch. macht. die.zerſte, mehx. Umſtände; das Fahren ſelbſt und die Unterhaltung eines Wagens ſind koſtſpielig und um ſo niehr, als Eiſen ünd Holz leichter angegriffen werden.
- Die zweyte. Methode iſt einfacher, und ich habe mich ihrer auge bedient„ehe ich auf die dritte fiel, die den Vorzug vor. allen verdienet*.).;'
|; 4: Doch
der Säure, widerftehbaren Kitt in einander, befeſtiget. ſind. Auch kann man fſje mit Bley faſſen, und die Faſſung mit jenem Kitt überziehen. Da bey der Verbrennung des Schwefels durch Hülfe des'Salpeters; allemal Salpeterſäure ausgeſchieden wird, welche das Bley' angreift, ſo iſt dieſes Metall allemal nachtrheilig, weil
; Jolches die concentrirte Schwefelſaure-mit Bley verunreiniget. H.
3) Dieſe. leßztgenannte Verfahrungsarx findet ſich auch in den deut- ſchen Fabriken angewendet, Der Schwefel brennt in einem mit- telt dem innern Raume des Ofens communicirenden Raume, deſſen Boden mit Porzellan ausgelegt iſt, deſſen von Außen zu gehende Oeffnung nur 6 Zoll ins Gevierte iſt,, und der mit ei- nem höhern Bret verſchloſſen wird.„Auf dem Boden dieſes Raumes, der 5 Fuß über der Grundfläche des Ofens errichtet iſt, brennt Das“Gemenge aus“ Schwefel und Salpeter., Durch.den äußern Luftzug werden die Dämpfe immer nach Innen zu gefrier ben„welches den Erfolg ſehr begünſtiget.


