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wohl bearbeitetem Boden'kann das Unkraut nicht'hinder- lich ſeyn; iſt dagegen der Boden leimigt und voller Quek- kenwurzeln, die das ſchnurgerade Ausſtreuen des Saa- mens verhindern würden, ſo iſt es beſſer den Boden zu braachen, um ihn von Unkraut'zu reinigen.
Sobald ein Stück Land mit der Maſchiene zugeſäet iſt, wird es mit einer leichten hölzernen Egge geegget, um die Saat zuzudecken. Das Eggen geſchieht in derſel- ben Richtung wie das Säen, damit die Zinken der Egge nicht die Saat aus ihrer beſtimmten Lage herausbringen.
Um die Säemaſchiene deſto bequemer gebrauchen zu können, thut man am beſien, den Boden, da, wo er ſtark vnd zähe iſt, in ſchwale Beete, vier Fuſs und ſechs Zoll breit, einzutheilen; wo er hingegen trocken iſt, ſind Beete von ziner Breite von neun Fuſs und ſechs Zoll, die Furche abgerechnet, die dienlichſten. Das Pferd kann dann in der Furche gehen, ohne auf das gepflügte Beet zu treten.
Anweiſung zum Gebrauch der Gätmaſchiene.
Für eine jede Korn- oder Saamenart, die mit der Maſchiene in einem Abſtande von neun Zoll geſäet iſt, muſs das Pferd neben der dritren Reihe hin geführt wer- den, um die ſechs Haken der Maſchiene wohl mit den ſechs Kornreihen in Uebereinſtimmung zu bringen:
Wird eine Saat, die in Reihen mit zwölf Zoll Zwi- ſchenraum geſäet iſt, vom Unkraut gereinigt, ſo erin- nert man aus dem Vorhergehenden, daſs nur. fünf Röh- ren in das Queerholz oder den Baum der Säemaſcinene geſetzt werden, und daſs die Gätmaſchiene alſo auch nicht mehr als fünf Schaufeln baben kann. Das Pferd wird daher bey einer ſolchen Reihenſaat längs der zwey- ten Reihe hin geführt,
Wo die Entfernung zweyer Korn- oder Saamenrei- hen ungleich und an einigen Stellen geringer ſeyn ſollte, da iit es am beſten, eine der Hacken auszunenmen, und die Stelle mit einem Häufeeiſen zu gäten.


