Teil eines Werkes 
1 (1801) Bemeeerkinger om det engelske Landbrug
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grofse Landſtädte, wodurch das Verſenden und der Umſatz der Waaren ſehr erleichtert wird.

Die ſchönen Landſtraſsen, welche das Land in alle mögliche Richtungen ſelbſt nach den weniger bedeu- tenden Landſtädten durchkreuützen, am häufigſten längſt dem Lande, ſelten es in die Quäre durchlaufen, machen, daſs der Landmann zu allen Jahrszeiten mit Leichtigkeit ſeine Waaren verfahren, und dabey eine groſse Laſt auf- nehmen kann. Ihre groſsen Pächterwagen, vor welche 4 bis 5 Pferde geſpannt werden, wovon das eine hinter dem andern in gleicher Linie geht, nehmen gewöhnlich 16 bis 20 Tonnen Weitzen, jeder, auf dieſe Wagen, haben ſelen einen groſßgen Weg zurück zu legen, gewöhnlich nicht über drey oder vier däniſche Meilen.

Da die Wege gut ſind, ſo iſt der Landmann nicht daran gebunden ſeine Waaren in den zunächſt gelegenen Flecken, oder Städten, abzuſetzen, ſondern verkauft ſie oft in die nahe liegenden Grafſchaften, und nach den entfernrern Seehäfen, wo er glaubt, daſs er ſeine Korn- waare mit dem gröſsten Vortheile abſetzen kann.

Die guten Wege verſchaffen dem Landmanne auch den Vortheil, daſs er von den Städten die zur Bedüngung ſeines Ackers dienliche Stolle, wie Steinkohlenaſche, Sei- fenſiederaſche, Kalch, u.[. w. von da abholen kann, welches ihm nicht möglich ſeya würde, wenn er nicht auf einem gutgebrügten Wege fahren könnte. Daher trift es fich, daſs auch die Grafſchaften, welche mitten im Lande liegen, wie Bedford, Berk und Herford jähr- lich von London, Ruſt, Aſche, wollene Lumpen, Haar, Lederſtecker, Taubenwiſt und dergleichen Sachen auf groſßen Laſtwagen kommen laſſen, um fie im Frühjahr auf magern, leichten und ſandigen Boden zur Bedüngung zu fahren.

Die gröſfsern und kleinern Kanäle und ſchiffbaren Flüſſe, welche die kleinen Landſtädte mit den größern, und dieſe wieder mit den Hauptſtädten oder

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