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Georg Culley über die Auswahl und Veredlung der Vorzüglichsten Hausthiere / aus dem Englischen mit Anmerkungen von Franz Daum ; mit Kupfern von Witte
Entstehung
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Vieh iſt durch die nächſten Verwandtſchaften gezeugt worden, und dennoch hat dieſes weder in der Größe ab» genominen, noc: iſt es weniger dauerhaft und kränfli- cher geworden, ſondern im Gegentheil hat es ſich zuſe- hends vervollfommnet. Man hat dieſe Methode häufig bei der Zucht der beſten Hunde und Kampfhähne in Aus- übung gebracht.=- Ein gewiſſer Herr im nördlichen England, welcher mehrere Jahre hindurch die beſien Wachtelhunde aufzog, bediente ſich zur Fortpflanzung beſtändig ſeiner eigenen Hunde, weil er feine andern auffinden konnte, die beſſer waren.=- Und ich bin aus einer glaubwürdigen Quelle unterrichtet worden, das ein Biehzüchter, welcher ſich mit dem alücklichſien Er- folge mit der Aufzucht der Kampfhähne abgegeben hat, es niemals zugeben wollte, daß ſeine Race durch das Kreuzen mit einer andern beſleckt werden ſollte, und die- ſer Vorſicht ſchrieb er die Vorzüglichkeit der ſeinigen zu.

Einer der triftigſten Beweiſe aber, daß das Kreu- zen nicht nothwendig iſt, um die Größe, Dauerhaftig- keit und andere Eigenſchaften des Viehes zu erhalten, giebt die wilde Race von Rindvieh, welche ſich im Chil- lingham- Park in der Grafſchaft Northumberland be-

ſteht es ſich von ſelbſt, daß die Individuen beider Geſchlechter auf das ſorgfältigſte ausgewählt werden müſſen. Dieſes Kreu- zen iſt dem Jn und Inztchten(Breeding in and in) entgegen geſeßt, welches in der Fortpflanzung der nächſten Affinitäten einer Familie irgend einer Race beſteht. DerYebexrſ,