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» e“4+ G 4 ,(. 1( unſere eigenthümlichen Racen eben nicht merklich- wan
beſſer, ſondern wohl gar. noch ſchlechter werden, ei Ja ſelbſt die fremden eingeführten Racen behalten es bei ihrer Fortpflanzung unter ſich ſelbſt nicht den) mt Grad der Vorzüglichfeit, den ſie anfangs beſaßen. de Die Haupturſache hiervon läßt ſich meiner unvor-| nh greiflichen Meinung nach wohl in Folgendem aufſu- beſſe chen. Unſere eigenthümlichen Racen des Rindviehes le ſind in einem früheren Zeitalter, theils durch die Ver?(dies miſchungen unter ſich ſelbſt, theils durch die Begat-| Laufe tungen mit fremden Racen, mehreren Veränderun- j ſhf gen unterworfen geweſen, und es läßt ſich nicht den-| hand Fen, daß man in jenen Zeiten eben eine ſorgfältige ſahre Augwahl der Individuen beiderlei Geſchlechts hier-|"ßy bei zum Grunde gelegt habe. Nimmt man an,| md daß dieſes der Fall war(wie es ſich wohl ſchwerlich| feit| bezweifeln läßt), ſo folgt daraus natürlicher Weiſe, vi daß man bei einer ſol<en, ohne. Aufmerkſamkeit Au vorgenommenen Vermiſchung zweier Racen, ſehr|(eſo oft, wenn ſich nicht etwa ein glücklicher Zufall ins| ini
Spiel miſchte, ſeinen Zweck verfehlen mußte; und|


