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Theoretisch-praktischer Unterricht in der fast kostenlosen Selbstanfertigung künstlicher Dungmittel aus menschlichen Excrementen Poudrette und Urate benannt und deren Anwendung für Landwirthe, Bürger, Gärtner und Tagelöhner / Friedrich Büttner
Entstehung
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vier bis fünf Scheffel, auf feuchten oder naſſen Lehmboden fünf bis ſieben Scheffel als Dung auf den Morgen von 180 Quadrat Ruthen ausgeſäet.= Dieß geſchiehet, wie geſagt, entweder nach) dem zwei- ten Eggen oder traut man der Witterung nicht, das heißt, erwartet man feinen Regen, was bei der Winterſaat ſelten der Fall iſt, ſo läßt man ſein Feld mit der Augſaat unbekümmert liegen und wartet mit der Überſaat des Dungpulvers ſelbſt bis zum Frühjahr, wenn die Fruchtſaat im beſten Anſchein ſteht. Regen oder feuchte Witterung iſt die Seele, die dazu gehört.

Dieſe Regel gilt für alle Körner- Arten.

Hoher rother Klee, Luzerne, Csparſette werden eben ſo behandelt, nur daß man auf den Morgen Landes, nicht mehr als zwei Scheffel des Dung- pulvers ſäet. Statt einem Scnitt werden wir drei Schnitte maßen. Nach jedem Snitt aber wird daſſelbe Maaß oder Menge unſers Dungpul- vers über die Stoppel geſäet, ſo daß wir jährlich ſechs Scheffel auf den Morgen Kleebau, zu rechnen haben. Um gleichmäßiger zu überſäen iſt's wohl- gethan, wenn das Dungpulver mit eben ſo viel Erde gemengt wird, wie dieß auch allen Landleuten die Mohn u. ſ. w. ausſäen, zur Genüge bekannt iſt.